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Oberhavel „Die bespielbare Stadt“
Lokales Oberhavel „Die bespielbare Stadt“
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02:15 17.08.2015
Reinhard Busch erklärt das Konzept. Quelle: Stefan Blumberg
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Gransee

Der Name des Leitbildes klingt verheißungsvoll: „Die bespielbare Stadt“. So steht es im umfangreichen Spielplatzentwicklungskonzept für die Kernstadt Gransee, mit dem sich das Planungsbüro Fugmann/Janotta seit längerer Zeit befasst. Derzeit ist die Stadt jedoch weniger „bespielbar“. Das zeigt die Bestandsaufnahme. Demnach sei die Altstadt, so Reinhard Busch vom Planungsbüro, „schlecht“ versorgt, der Bereich Oranienburger Straße/Ruppiner Straße „mittel“ und die Bahnhofsvorstadt „gut“. Es gehe darum, durch Umgestaltung und Neustrukturierung die bestehenden Spielplätze mit einfachen Mitteln ergänzen oder eventuell neu zu bauen.

In der Stadt gibt es zwar eine ganze Reihe Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, jedoch nur einen öffentlichen Spielplatz (Straße des Friedens); dazu halböffentliche wie Schule oder Hort, halbprivate (von der Wohnungsgesellschaft) oder sonstige Spielflächen (wie die Wiese am Kloster). Insgesamt aber sei der Bedarf wesentlich höher.

Sechs Standorte betrachteten Mitglieder des Stadtenwicklungsausschusses und interessierte Einwohner am Donnerstagabend bei einem Spaziergang: den Kirchplatz, die Wiese am Kloster, den Park  an der Stadtmauer, Spielplatz und Spielpunkt in der Straße des Friedens sowie das ehemalige K-Bau-Gelände in der Oranienburger Straße. Für jeden Standort machte das Planungsbüro konkrete Vorschläge, ließ die Wünsche der Initiative Wo(hl)fühlen in Gransee und die der Schülerinnen und Schüler mit einfließen.

Für Sigrid Schlauer (Bürger für Gransee) ist klar, „das wir uns das alles gar nicht leisten können, wenn womöglich ein Spielplatz allein 70 000 Euro kosten soll“. Sie sagt: „Dann lieber einen oder zwei richtig bauen.“ Das sieht auch der stellvertretende Amtsdirektor Manfred Richter so: „Wir haben jetzt einen Überblick und müssen Prioritäten setzen, das Machbare einschätzen und dabei die Folgekosten berücksichtigen.“ Angetan vom Konzept ist Bürgermeister Mario Gruschinske, weil es nicht nur Standorte, sondern auch Vorschläge zu Spielgeräten aufzeigt. „Ich finde es wichtig, dass wir einen Platz schaffen, an dem sich die Einwohner altersübergreifend beschäftigen können.“ Und außerdem: „Wir sollten die Plätze so gestalten, dass sie einen Gransee-Bezug haben, etwas machen, was uns von anderen absetzt. Wir haben Wahrzeichen. Ja, das kostet. Aber Freizeit sollte uns was wert sein.“

Weitestgehend einig waren sich am Donnerstag alle Teilnehmer der Runde, dass der Bau/Ausbau eines Spielplatz auf dem Kirchplatz (im Zentrum gibt es keinen Spielplatz) sowie in der Straße des Friedens oberste Priorität hätten. Der stellvertretende Bürgermeister Bernd Weidemann sprach sich gegen einen Spielplatz auf dem K-Bau-Gelände aus, weil diese große Fläche an exponierter Stelle sich für andere Investitionen eigne.

Von Stefan Blumberg

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