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Oberhavel Die ersten Feststunden in der Havelstadt
Lokales Oberhavel Die ersten Feststunden in der Havelstadt
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18:45 24.06.2016
Gastgeschenke gab es aus Castrop-Rauxel für Arno Dahlenburg (l.)
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Zehdenick

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das Wetter hält. „Wir haben uns Sonne gewünscht. Nun ist sie da. Petrus hat es vielleicht nur etwas zu gut gemeint“, kommentierte Bürgermeister Arno Dahlenburg am Freitag bei der Eröffnung des Festwochenendes die Hitzewelle. Akteure und Organisatoren hoffen, dass der Festumzug heute wie geplant starten kann und die Stadt von den Gewitter-Vorhersagen und Regen verschont bleibt – „sonst kommt hier auch nie was an“, meinte ein Einwohner.

Ein „herzliches Glückauf“ aus Castrop-Rauxel überbrachte der Bürgermeister der Partnerstadt, Rajko Kravanja. „Die Stadt ist wunderschön hergerichtet. Es ist ein Traum, hier hereinzufahren. Feiern Sie die drei Tage. Das haben Sie sich verdient“, rief er von der Bühne und entschuldigte zugleich, dass er noch ohne die große Delegation war, die sich am Morgen in einem Reisebus auf den Weg gemacht hatte. Der Bus stand zu diese Zeitpunkt im Stau auf der Autobahn. 50 Einwohner aus Castrop-Rauxel hatten die Einladung ihrer Stadt zur Mitfahrt nach Zehdenick angenommen. „Nach einem Tag waren alle Plätze besetzt“, erzählte Kravanja. Unter den Gästen ist auch ein Theatergruppe.

Für eine kurze Schrecksekunde sorgte kurz vor der Eröffnung ein Feuer-Alarm. Mehrere Einsatzfahrzeuge rasten daraufhin durch die Stadt. Aus dem Poyenweg wurde ein Flächenbrand gemeldet. „Den hatten wir schnell unter Kontrolle“, meldete Gerd Lege von der Stadtwehr. Am Rande erlebte ein Waffelverkäufer, wie hilfsbereit die Zehdenicker sind. Aufgrund der Hitze benötigte er auf die Schnelle einen Lüfter. Ein Einwohner vermittelte. Ein Anruf genügte: Lüfter kommt.

Von Cindy Lüderitz

200 geladene Gäste erlebten am Donnerstag im Klosterhof den ersten Akt des Zehdenicker Festwochenendes und ein humorvoll inszeniertes Schauspiel. Die Zuschauer bekamen zu Beginn einen Schemel mit 800-Emblem in die Hände gedrückt, den sie während der Aufführung der „Zehdenicker Moritaten“ mehrfach umsetzen mussten. Die Exkursion wurde von Innenminister Karl-Heinz Schröter angekurbelt.

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