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Die geballte Kraft der Solidarität

Oberhavel Die geballte Kraft der Solidarität

Der jährliche Kreisverbandstag der Volkssolidarität Oberhavel fand am Mittwoch im Künstlerhof Roofensee in Menz statt. Mit Auszeichnungen wurden 23 ehrenamtlich für den Verband tätige Mitglieder geehrt. Das Motto „Miteinander _ Füreinander“ sei auch im 71 Gründungsjahr der Volkssolidarität so aktuell wie eh und je, hieß es.

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Beiratsmitglied Gerhard Horn nahm die Auszeichnungen vor.

Quelle: Marion Bergsdorf

Oberhavel. Die „geballte Kraft der Volkssolidarität“ traf am Mitwochnachmittag im Künstlerhof Roofensee in Menz aufeinander. So leitete Ina Nehls, Beiratsmitglied des Kreisverbandes der Volkssolidarität Oberhavel, ihre Laudatio auf die vielen Ehrenamtlichen ein, die während des Verbandstages ausgezeichnet wurden. Denn ohne die ehrenamtlich Tätigen wären viele Projekte nicht möglich. Sie leiten Interessengruppen, sammeln Unterschriften für Listen ein, organisieren Veranstaltungen und stehen als Helfer und Berater zur Verfügung. Die Ehrenpreise und Urkunden überreichte Beiratsmitglied Gerhard Horn, der auch dem Landesvorstand der Volkssolidarität angehört.

Die für ihr Ehrenamt Ausgezeichneten

Die Goldene Solidaritätsnadel erhält Loni Teichfischer aus Mühlenbeck.

Mit der Silbernen Solidaritätsnadel wird Roswitha Pioch, Schildow, geehrt.

Der Ehrenpreis der Volkssolidarität geht an Hannelore Bergemann aus Hohen Neuendorf.

Mit der Ehrenplakette der Volkssolidarität werden Andrea Schild aus Nassenheide und Eckhart Diemke aus Zehdenick geehrt.

Die Bronzene Solidaritätsnadel erhalten Oswald Stutterheim aus Hohen Neuendorf und Sabine Kluß aus Dannenwalde.


Ehrenurkunden des Landesverbandes Brandenburg der Volkssolidarität wurden an Ute Asmus aus Kurtschlag, Ursula Galster, Karin Gieseler und Monika Nadolny (alle drei aus Germendorf) und Christel Seifarth aus der Geschäftsstelle überreicht.

Urkunden des Kreisbeirates Oberhavel gingen an Ingrid Fuchs und Wolfgang Langner aus Oranienburg/Altstadt, an Brigitte Kratzert und Karin Baum aus Schildow, an Elke Rex aus Hennigsdorf, an Gerd Solik aus Hohen Neuendorf, an Carla Tammer und Erika Cipper aus Mühlenbeck, an Monika Theilig aus Germendorf, Bärbel Duddeck aus Lehnitz und Helga Schmidt aus Dannenwalde.

Der vor 71 Jahren gegründete Verband der Volkssolidarität wirkt auch in Oberhavel als Verband von kreisweit 2466 Mitgliedern, als sozialpolitische Interessenvertretung und in seinen sozialen Diensten und Einrichtungen. So betreibt er Begegnungsstätten, Sozialstationen und unterbreitet Beratungsangebote. Neben ambulanter sozialpädagogischer Familienhilfe hat er jetzt auch eine stationäre Einrichtung geschaffen _ eine Wohngruppe, in der fünf Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren betreut werden. Quasi als „Partner des Jugendamtes“, informierte Kreisgeschäftsführerin Sylvia Grande die Delegierten des Verbandstages.

„Miteinander _ Füreinander _ Solidarität leben“ lautet das Leitmotiv der Volkssolidarität. Die Entwicklung des Verbandes habe sich den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst, sagte die Beiratsvorsitzende Dagmar Ungewiß in ihrer Ansprache.Doch das Ziel, den Menschen Betreuung und Hilfe zu geben, habe sich in 71 Jahren nicht gändert. Ungewiß betonte: „Diese Ansprüche in einer immer unsozialer werdenden und sich entsolidarisierenden Gesellschaft aufrecht zu erhalten, ist ein gewichtiger Teil unserer Verantwortung als Sozial- und Wohlfahrtsverband.“ Deshalb sei das Engagement der vielen freiwilligen Helfer gar nicht hoch genug zu wertschätzen., sagte Ungewiss und zählte als Beispiele Besuchsdienste bei alten und kranken Menschen und Nachbarschaftshilfe für Bedürftige auf.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken im historischen Ambiente des Künstlerhofes und den Auszeichnungen brachte die „Diplomraumpflegerin Traudel Schulze“ in ihrer bunten Kittelschürze die Gäste des Verbandstages zum Lachen. Kaum wiederzuerkennen in dieser Verkleidung, gab die Sängerin/Musikerin/Entertainerin Sabine Brand ein Helga-Hahnemann-Programm zum Besten. Begeistert sangen die Gäste die bekannten Songs wie „Jetzt kommt dein Süßer“ mit.

Von Marion Bergsdorf

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