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Die großen und kleinen Sorgen im Dorf

Ortsbeirat in Wensickendorf Die großen und kleinen Sorgen im Dorf

Im vorigen Jahr war Ortsvorsteher Heinz Ließke sehr optimistisch, dass Wensickendorf als letzter Ortsteil nun endlich schnelles Internet bekommt. Eine Firma aus Berlin hatte den Zuschlag des Wirtschaftsministeriums erhalten. Doch nun ist die Firma abgesprungen.

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Am Containerstellplatz soll es sauberer werden.

Quelle: Foto: Robert Roeske

Wensickendorf. Zum Thema schnelles Internet hatte Ortsvorsteher Heinz Ließke für die Wensickendorfer keine guten Nachrichten. Auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung musste er verkünden, dass es in diesem Jahr nichts daraus wird. Die Firma, die sich dafür beworben hatte, machte einen Rückzieher. Die hätte keine Fördermittel für den Ausbau bekommen, wusste Ließke zu berichten. Der Ortsvorsteher hat sich bereits an Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke gewandt. Der wiederum hat ein Schreiben an das Wirtschaftsministerium verfasst, um dort Druck zu machen. Denn es gibt weitere Firmen, die sich um den Ausbau des Netzes beworben haben. „2016 soll eine Lösung gefunden sein“, machte Ließke den Wensickendorfern Hoffnung. Alle anderen Oranienburger Ortsteile haben schließlich schon V-DSL.

Vor knapp einem Jahr war der Ortsvorsteher noch ganz zuversichtlich. „Bis Ende 2015 wird das Breitband ausgebaut“, hatte er damals verkündet. Die Telekom hatte in Wensickendorf kein Interesse gezeigt. Aber die Berliner Firma „DNS:NET” wollte zwischen drei Knotenpunkten im Ort ein Glasfaserkabel verlegen und damit für schnelleres Internet sorgen. Das bereits verlegte Kupferkabel sollte weiter genutzt werden. Damals waren Ließkes Informationen, dass die Berliner Firma sich im Wirtschaftsministerium für den geförderten Ausbau des Netzes beworben und den Zuschlag bekommen hatte. Um Berlin herum war das Unternehmen bereits tätig. „DNS:NET” wollte das Netz in Wensickendorf auch betreiben und an ihr großes Kabelnetz anschließen.

In Zeiten des schnellen Internets sind die Wensickendorfer besonders angeschmiert. Unter „sehr schlecht versorgt” ist der Ort im Konzept der Stadt zum Breitbandausbau eingestuft. Gerade das „Classic”-Hotel und kleinere Firmen haben schwer unter solch schlechten Arbeitsbedingungen zu leiden.

Bessere Nachrichten hatte Heinz Ließke aber zum Thema Rad- und Gehwegbau an der Wandlitzer Chaussee. In dieser Woche geht es los. Den 100 Meter langen Abschnitt zwischen Bahnübergang und Lindenweg baut die Stadt nun selbst, nachdem das Land seine Pläne, einen Radweg bis Wandlitz zu bauen, nie realisiert hat. „Bis Ende Oktober soll alles fertig sein“, so Ließke.

Und noch weitere gute Nachrichten. Am Containerstellplatz in der Hauptstraße soll es nun sauberer werden. „Die AWU entleert jetzt jeden Donnersteg den Papiercontainer“, sagte Ließke. Außerdem wurde ein Container mehr aufgestellt. Er habe außerdem Fotos gemacht von Fremdfirmen, die dort ihre Verpackungen abladen.

Die Stadt hat außerdem zugestimmt, Ortsschilder zu versetzen, damit Autofahrer früher langsamer fahren müssen, zum Beispiel an der Wandlitzer Chaussee.

Von Andrea Kathert

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