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Die kleine Schwester der Waldbühne

Velten Die kleine Schwester der Waldbühne

Für zwei Veltener Vereine, SC Oberhavel und Feuerwehrförderverein, gab es beim 2. Sommer Open Air Konzert vor dem Ofenmuseum vom veranstaltenden Rotary Club Hennigsdorf-Oranienburg jeweils eine 1000 Euro-Spende für die Jugendarbeit. Das größte Geschenk aber bekamen die Zuhörer: Ein musikalisch abwechslungsreiches Konzert auf höchstem Niveau.

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Wohlklingende Orgel

Ronny Heinrich sang gemeinsam mit Tochter Juliane den Udo-Jürgens-Hit: „Ich wünsch´ dir Liebe ohne Leiden“

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. Er sei ein bekennender Udo Jürgens- Fan, verriet Musiker Ronny Heinrich, und stimmte mit Tochter Juliane das gefühlvolle Duett „Ich wünsch´ dir Liebe ohne Leiden“ an. Liebevoll ließ der Orchesterchef seine hübsche Tochter, die am Sonnabend beim 2. Sommer Open-Air-Konzert vor dem Ofenmuseum in Velten die Moderation übernommen hatte, nur selten aus den Augen, und bewies, dass er nicht nur dirigieren kann, sondern neben Entertainerqualitäten auch mit Gesangstalent gesegnet ist.

Ronny Heinrich mit seinem Orchester

Ronny Heinrich mit seinem Orchester.

Quelle: Ulrike Gawande

Weitere stimmliche Kostproben lieferte Heinrich mit den Peter Alexander Klassikern „Venga, Venga Musica“ aus dem Film „Ein Millionär hat´s schwer“ und „Die kleine Kneipe“, die im holländischen Original von Vader Abraham „Daar in dat kleine café aan de haven“ heißt. Der Oranienburger Vollblutmusiker erzählte, dass dieses Lied in den Niederlanden 16 000 Menschen zum Mitschunkeln bringen würde. „Das schaffen wir hier in Velten doch auch“, forderte er zum Mitmachen auf. Mit Erfolg. Die fast 500 Besucher, darunter auch Landrat Ludger Weskamp, des vom Rotary Club Hennigsdorf-Oranienburg organisierten Konzertes, wiegten sich im Rhythmus der Musik.

Die Solisten sangen das berühmte  Trinklied aus der Verdi-Oper „La Traviata“

Die Solisten sangen das berühmte Trinklied aus der Verdi-Oper „La Traviata“.

Quelle: Ulrike Gawande

Es war ein rundum gelungenes Konzert, das Ronny Heinrich mit seinem Orchester und den Solisten dem Publikum bot. Kammersänger Peter Renz, Solist an der Komischen Berlin, überzeugte mit Charme, Witz und einer Tenorstimme voller Charakter. Ihm gefalle das Ambiente der Konzertsortes vor dem Ofenmuseum, verriet der gebürtige Vogtländer Renz, der seine musikalische Laufbahn einst im Dresdener Kreuzchor begonnen hatte. Er sei froh, einmal wieder Zeit für ein Konzert gefunden zu haben. Mit Melodien wie „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ aus der Csardasfürstin von Emmerich Kálmán oder dessen „Komm mit nach Varasdin“, dem bekannten Duett aus der Operette „Gräfin Mariza“, das Renz gemeinsam mit Sopranistin Birgit Pehnert intonierte, begeisterte der Tenor das Publikum.

Peter Renz und Birgit Pehnert im Duett

Peter Renz und Birgit Pehnert im Duett.

Quelle: Ulrike Gawande

Mit „Ich gehör nur mir“, dem bekanntesten Titel aus dem Musical Elisabeth, sowie in zahlreichen Duetten, eroberte sich Birgit Pehnert die Herzen der Veltener im Sturm. Und auch der dritte Solist im Bunde, Tenor Eric Fennell, gebürtiger Amerikaner, der auf den Opernbühnen der Welt zuhause ist, beeindruckte die Zuhörer mit Klassikern wie Granada, O Sole mio sowie Nessun dorma aus Puccinis Oper „Turandot“. Das Publikum forderte mit stehenden Ovationen mehr. Denn auch die Orchestermusiker bewiesen mit Medleys aus Glen-Miller-Hits und Dean-Martin-Songs, Filmmusik aus „Der Pate“ und de Caprifischern, enorme Spielfreude. Ein musikalischer und optischer Genuss auf höchstem Niveau. Das dankbare Publikum bekam gleich mehrere Zugaben.

Weltklasse-Tenor Eric Fennell

Weltklasse-Tenor Eric Fennell

Quelle: Ulrike Gawande

„Die kleine Schwester der Berliner Waldbühne steht eben in Velten“, freute sich der Veltener Peter Heydenbluth. Die Open Air Konzerte vor der am Abend festlich angestrahlten alten Ofenfabrik müssten zu einer Veltener Tradition werden, waren sich die Zuschauer einig.

Die festlich illuminierte Ofenfabrik Schmidt &Lehmann

Die festlich illuminierte Ofenfabrik Schmidt &Lehmann

Quelle: Ulrike Gawande

„Wir haben hier das schönste Ambiente im Landkreis, hier ist noch viel möglich“, erklärte Ronny Heinrich. Für zwei Veltener Vereine, SC Oberhavel und Feuerwehrförderverein, gab es zudem jeweils eine 1000 Euro-Spende vom Rotary Club für die Jugendarbeit.

Spendenschecks für Fußballverein und Feuerwehr

Spendenschecks für Fußballverein und Feuerwehr.

Quelle: Ulrike Gawande

Von Ulrike Gawande

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