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Oberhavel Die neue Perle an der Goetheschule
Lokales Oberhavel Die neue Perle an der Goetheschule
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18:12 11.11.2015
Die Kinder hatten schon viel Spaß auf dem neuen Spielplatz an der Goetheschule. Quelle: FOTO: HELGA MÜLLER-SCHWARTZ
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Kremmen

Aller guten Dinge sind drei, und der dritte Bauabschnitt in der Neugestaltung des Schulhofs der Kremmener Goetheschule ist eine Perle geworden.

Hinter der Schule im Bereich des Aufzuges, Ecke Ruppiner Chaussee und Straße der Einheit, ist ein fantasievoller Spielplatz entstanden Die Erfüllung des Traums sei nicht selbstverständlich, sagte Schulleiterin Annette Borchardt.

Bauamtsleiter Bert Lehmann schildert die Schwierigkeiten: Als im Februar 2015 das Geld für den dritten Bauabschnitt im Haushaltgenehmigt wurde, sei er zuerst nicht glücklich gewesen. Die Firmen, die Bauabschnitt eins und zwei angelegt hatten – das Minisportfeld und das Theaterforum – waren ausgebucht. Ein Planungsbüro in Nauen sei eingesprungen. Dann die Enttäuschung. Bürgermeister Sasse blies das Projekt ab, weil angeblich der Landkreis alle Oberschulen in eigene Regie übernehmen wollte. Dafür würde er keine 150 000 Euro investieren. Es hagelte Proteste. Die Schüler demonstrierten. „Ich bin stolz auf euch, dass ihr demokratischen Widerstand geleistet habt“, lobte er die Schülerschaft. „Diese Schule ist der wunderbarste und angenehmste Ort dieser Stadt“, erklärte Bert Lehmann, der Kremmen zum Jahresende verlässt, um sich bei einem privaten Sanierungsträger zu engagieren.

Dank der Kremmener Kinder. Quelle: Helga Müller-Schwartz

Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) betont, dass der Baustopp überhastet gewesen sei. Bürgermeister Sasse habe das wohl eingesehen, denn er habe schnell eingelenkt. Es drohe auch keine Übernahme der Schule durch den Landkreis. Außerdem habe Lehmann sehr darauf geachtet, das Budget nicht zu überziehen.

Stefanie Gebauer, Vorsitzende des Elternbeirates: „Ich bin einfach glücklich. Bis zum Schluss habe ich es nicht geglaubt“.

Der Ausbau des vierten und fünften. Bauabschnitts liege allerdings in weiter Ferne. Geplant seien Rasen- und Pflanzflächen, dort wo heute noch der alte Asphalt sei. Diese Fläche würde außerdem bei großen Veranstaltungen als Parkplätze für die Stadtparkhalle gebraucht, die damit nicht ausreichend bestückt sei, denn, so Lehmann, die Stadt Kremmen habe keine Stellplatznachweisverordnung. Damit können wir leben, so Annette Borchardt vergnügt.

Von Helga Müller-Schwartz

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