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Oberhavel Die schönsten Frühlingsmelodien
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11:29 10.04.2016
Birgit Pehnert (Sopran) und Eric Fennell (Tenor) traten als Solisten im Konzert auf. Quelle: Helmut Schneider
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Hohen Neuendorf

Ganz pünktlich um 15 Uhr betraten am Sonnabend die acht Musikerinnen und Musiker der „Oranienburger Schloßmusik“ die Bühne in der Aula der Dr. Hugo Rosenthal Oberschule und begannen mit den „Ballsirenen“ von Franz Lehar ihr temperamentvolles Spiel. Die Stadt Hohen Neuendorf hatte zu diesem Frühlingskonzert unter dem Motto „Tulpen aus Amsterdam“ eingeladen. Die vier attraktiven Damen des Streichquartetts in ihren festlichen Abendkleidern – rosa, blau, gelb und türkis – ließen die Herzen der meist grauhaarigen Männer im Publikum sofort höher schlagen. Die vier Herren am Kontrabass, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug präsentierten sich im klassischen Schwarz mit roter Fliege. Kaum hatten sich die Augen an die frühlingshaften Farben gewöhnt, gesellte sich Juliane Heinrich in strahlendem Gold dazu und begrüßte charmant die Gäste und die erste Solistin. Sie ist die Tochter von Konzertmeisterin Kathrin und Ronny Heinrich, dem Leiter der Schlossmusik.

Bunte Garderoben der Damen und bunte Lieder zum Frühling passten beim Konzert der „Oranienburger Schloßmusik“ gut zusammen. Quelle: Helmut Schneider

Und schon stand die Berliner Sopranistin Birgit Pehnert in feiner Robe auf der Bühne und sang die berühmte Puccini- Arie „O mio Babbino caro“, ihr Gesang wurde mit herzlichem Applaus belohnt.

Ihr folgte wenig später ihr in Berlin lebender amerikanische Kollege, der Tenor Eric Fennell, mit „Torna a Surriente“.

Mit dem „Weibermarsch“ aus der „Lustigen Witwe“ (Lehar) und dem Tango „Es wird in 100 Jahren…“ bewies die „Schlossmusik“ solistisch ihre hohe Spielkultur, genau wie später mit solchen Ohrwürmern wie „Im Zigeunerlager“, „Wien bleibt Wien“, „Barcarole“ und dem Motto des Nachmittages „Tulpen aus Amsterdam“. Inzwischen traten die beiden Solisten mit „Lippen schweigen“ aus der „Lustigen Witwe“ und an anderer Stelle mit dem Trinklied „Libiamo“ aus La Traviata (Verdi) als Gesangsduo auf.

Eric Fennell glänzte mit dem berühmten „O sole mio“, dem „Chiantilied“, „Granada“ und der tragischen Arie „Nossum Dorma“ (Puccini – Turandot). Mit „Hör ich Cymbalklänge“ (Lehar), „Im Prater blühen wieder die Bäume“ und „Wenn die kleinen Veilchen blühen“ (R. Stolz) bezauberte Birgit Pehnert die Zuhörer.

Echte Entertainerqualitäten offenbarte Ronny Heinrich dann mit weißem Schal und Zylinder – Johannes Heesters lässt grüßen - mit dem Wienerischen Lied „Heut kommen alle Engerln zu mir“. Große Lacher erzielte er mit einigen Berliner Witzen, vorgelesen aus einem Buch von Bert Beel.

Das Publikum im nicht ganz ausverkauften Saal bedankte sich mit Ovationen für das kurzweilige Konzert und entließ die Künstler erst nach zwei Zugaben. 105 Minuten Non Stopp waren schnell vergangen.

Von Helmut Schneider

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