Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
„Dirty Old Town“ spielt in Hennigsdorf

Hennigsdorf „Dirty Old Town“ spielt in Hennigsdorf

Im März 2017 wurde „Dirty Old Town“ gegründet, die neue irische Band der Musikschule Hennigsdorf. Zur Fête de la Musique am 21. Juni wird sie um 20.15 Uhr ihren ersten öffentlichen Auftritt auf der Bühne im Hof des Bürgerhauses Hennigsdorf haben.

Hennigsdorf 52.6320478 13.2011404
Google Map of 52.6320478,13.2011404
Hennigsdorf Mehr Infos
Nächster Artikel
Lust auf Farbe

Die Bandmitglieder (v.r.): Initiatorin Clarissa Müller, Frank Gellert, Armin Knorr, Gudrun Skala, Rebekka Fliegner und Arne Gawande.

Quelle: FOTO: Christoph hengelhaupt

Hennigsdorf. „Irische Band ohne Musiker sucht Musiker ohne irische Band!“ Mit diesem Aushang begann im März die Geschichte des neuesten Ensembles der Musikschule Hennigsdorf, der irischen Band „Dirty Old Town“, die morgen um 20.15 Uhr zur Fête de la Musique im Hof des Hennigsdorfer Bürgerhauses ihren ersten Auftritt haben wird. Man habe ganz schön Herzklopfen, verraten die Musiker. „Das wird unsere Feuertaufe und dann auch noch zur Primetime“, lacht Bassist Armin Knorr. Insgesamt sechs Musiker zwischen 16 und 51 Jahren hatten im Frühjahr auf den Aushang reagiert, begannen zu proben. Das Instrumentarium reicht von Cello, Geige, über Bass und Gitarre bis zur Cajón. Die einen können schon auf viel Erfahrung mit ihrem Instrument zählen, andere rechnen sich noch zu den Anfängern. „Es ist ein Mehrgenerationenprojekt, für weitere typisch irische Instrumente wie Flöte, Banjo oder Akkordeon wäre aber noch Platz “, berichtet Initiatorin Clarissa Müller, die als Geigenlehrerin an der Musikschule angestellt, der einzige Musikprofi der Band ist.

Die Stimmung sei gut, so Müller, man helfe sich gegenseitig und bringe sich in die Repertoiregestaltung ein. Das erste gemeinsame Stück „Dirty Old Town“, (dreckige, alte Stadt) 1949 von Ewan Mac Coll geschrieben, wurde zum Bandnamen gewählt. „Es ist eine Referenz mit Augenzwinkern an Hennigsdorf, eine Stadt, die wir alle lieben“, erklärt schmunzelnd der Hennigsdorfer Knorr, der als Solokünstler schon Auftrittserfahrung besitzt.

Dabei ist man sich einig, dass die Stadt eigentlich „total schön“ sei. „Wir fanden den Namen sofort gut und es ist das Lied, das mich zu dem Bandprojekt inspiriert hat“, ergänzt Clarissa Müller aus Berlin. „Die Musik ist einfach cool“, findet auch Gudrun Skala aus Hennigsdorf, die erst seit knapp 1,5 Jahren das Cellospiel erlernt. Manchmal gehöre eben auch Mut dazu, wenn man gemeinsam Musik machen wolle, so Skala. „Ich wollte mit mehreren Leuten Musik machen, nicht mehr nur allein zu Hause im stillen Kämmerlein spielen“, sagt auch Gitarrist Frank Gellert aus Hennigsdorf.

Ähnlich erging es Knorr: „Ich habe ausdrücklich nach einer Band mit Akustikinstrumenten gesucht. Es macht mördermäßig Spaß. Obwohl ich sonst meist deutschsprachige Musik spiele, hat mich die irische Musik gereizt.“ Die 18-jährige Violinistin Rebekka Fliegner kommt sogar aus Oranienburg zu den Proben: „Ich spiele seit 13 Jahren Geige, aber die irische Musik ist mal etwas ganz anderes.“

Mittlerweile umfasst das Programm Traditionals wie „Whiskey in the Jar“, „The Drunken Sailor“ bis hin zur alten irischen Ballade „Star of the County down“, deren Melodie aus dem Jahr 1726 stammt. „Den Titel kannte ich vorher gar nicht und war überrascht von der schönen Melodie“, so Gellert.

Von Ulrike Gawande

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg