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Oberhavel Diskussion um Feuerwehrmann Pamperin
Lokales Oberhavel Diskussion um Feuerwehrmann Pamperin
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10:55 10.11.2016
Jens Pamperin Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Der letzte Beschluss im Bauausschuss am Dienstagabend drehte sich um die Bestellung der Stadtwehrführung. Der Vorschlag der Stadt war, Sven Marten zum Stadtwehrführer sowie Jens Pamperin und Stephan Liedtke zu seinen Stellvertretern zu bestellen. Klaus Rogosky (CDU) sorgte zu später Stunde noch mal für verdutzte Gesichter in der Orangerie. „Der Neue hätte sich auch mal vorstellen können“, kritisierte Rogosky. Außerdem kämen die Stellvertreter aus den Ortsteilen, was dem CDU-Mann offensichtlich auch missfiel. „Das geht mir alles hier holterdiepolter“, meinte Rogosky. Und fügte noch hinzu: Er habe auch mit dem Charakter von Jens Pamperin seine Probleme. „Ich werde der Vorlage nicht zustimmen.“ Ob es ich um seine persönliche Meinung oder die der Fraktion handele, ließ Rogosky trotz Nachfrage des Ausschussvorsitzenden unbeantwortet.

Dafür meldete sich am Mittwochvormittag sofort Werner Mundt als Fraktionsvorsitzender der CDU zu Wort, um dies klarzustellen. „Es handelt sich hier eindeutig um eine Einzelmeinung von Klaus Rogosky“, sagte Werner Mundt. In der Fraktion sei keine Rede davon, dass Jens Pamperin als Stellvertreter ungeeignet sei. „Die CDU-Fraktion steht hinter Jens Pamperin“, betonte Mundt. Das trifft offenbar auch für die meisten im Bauausschuss zu. Mit acht Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung folgten die Mitglieder dem Vorschlag der Stadtverwaltung.

Die gesamte Stadtwehrführung, die aktuell aus dem Wehrführer und drei gleichberechtigten Stellvertretern besteht, muss zum 1. Januar 2017 neu besetzt werden. Stadtbrandmeister Friedmund Duwe geht zudem in seinen verdienten Ruhestand.

Sven Marten, der seit 1. Oktober Leiter der hauptamtlichen Kräfte ist, stellte sich dem Ausschuss nochmals vor. Es hatte zuvor eine Anhörung in allen Löschzügen der Stadt gegeben, ob Sven Marten auch Stadtwehrführer werden sollte. Einstimmig fiel das Votum der Führungskräfte am 20. Oktober für Marten aus. Die Anzahl der Stellvertreter legt der Träger des Brandschutzes, also die Stadt, eigenverantwortlich fest. In Auswertung aller zur Verfügung stehenden Informationen und Berücksichtigung der Einschätzung von Sven Marten werden zwei Stellvertreter zum jetzigen Zeitpunkt als ausreichend angesehen. Diese Einschätzung fand auch mehrheitlich die Unterstützung der Führungskräfte im Rahmen der Anhörung.

Die Stadt beabsichtigt, Stephan Liedtke (Löschzug Sachsenhausen) und Jens Pamperin (Löschzug Friedrichsthal) als gleichberechtigte Stellvertreter einzusetzen. Auch der Kreisbrandmeister hatte sich positiv dazu geäußert.

Von Andrea Kathert

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