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Oberhavel Dorv-Projekt ist vorerst gescheitert
Lokales Oberhavel Dorv-Projekt ist vorerst gescheitert
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11:18 07.03.2018
Versammlung zum Dorv-Projekt im März 2017. Quelle: Robert Tiesler
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Sommerfeld

Das Sommerfelder Dorv-Projekt ist vorerst gescheitert. Das teilte Ortsvorsteher Jürgen Kurth mit. „Dorv“ steht für Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung. „Es sollte ja im alten Schulgebäude ein Laden vor allem für Dinge des täglichen Bedarfes in Verbindung mit verschiedenen Dienstleistungseinrichtungen und einem Café entstehen“, erläuterte Jürgen Kurth. „Diese Einrichtung sollte nicht nur zum Einkaufen und zur Inanspruchnahme von Dienstleistungsangeboten sein, sondern auch ein Treff- und Kommunikationspunkt werden.“ Dafür hatte sich der Ortsbeirat Hilfe von Heinz Frey von der Dorv-Zentrum GmbH in Jülich geholt. Er hatte bereits ähnliche Projekte in anderen Orten realisiert.

Im Vorfeld wurde mit einer Fragebogenaktion in Beetz, Sommerfeld und Hohenbruch eine Bedarfsanalyse erstellt, um zu wissen, was die Bürger sich in Sommerfeld wünschen oder benötigen. Daran hatten sich viele Bürger beteiligt. Ergebnis war, dass das Interesse an so einem Projekt durchaus besteht – dass aber auch eine gewisse Skepsis herrschte.

Allerdings fand sich vor und während dieser Versammlung und auch in den folgenden Wochen niemand dafür, die Leitung dieses Dorv-Ladens als Betreiber und somit auch das wirtschaftliche Risiko zu übernehmen. Inzwischen steht auch das alte Schulgebäude dafür nicht mehr zur Verfügung.

„Sollte sich aber noch ein Interessent – gern auch von außerhalb, der uns auch herzlich willkommen wäre – finden, so kann er sich mit dem in Sommerfeld ansässigen Projektentwickler Winfried Günther arrangieren“, sagte Jürgen Kurth.

Winfred Günther plant im Auftrag eines Investors einen Gebäudekomplex in Sommerfeld, in dem sich zurzeit noch das Dorv-Projekt räumlich einarbeiten ließe. „Die eingestellten Dorv-Aktivitäten könnten dann schnell wieder starten“, sagte Jürgen Kurth. Er bedankte sich bei allen, die sich für das Projekt bislang eingesetzt haben. Außerdem sagte der Ortsvorsteher: „Den wenigen Skeptikern zu diesem Projekt sei gesagt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“

Von Robert Tiesler

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