Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Drama: Zwei tote Jungstörche geborgen
Lokales Oberhavel Drama: Zwei tote Jungstörche geborgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:51 19.08.2016
Störche in Germendorf (Symboldbild). Quelle: Robert Roeske
Anzeige
Hohenbruch

Trauriger Einsatz für die Kremmener Feuerwehr in Hohenbruch. Sie ist am Donnerstagvormittag auf den Reiterhof an der Dorfstraße gerufen worden. Stichwort: Storchenrettung. Das Schlimme: Die beiden Störche, um die es ging, waren nicht mehr zu retten. Es konnten nur noch zwei junge Vögel geborgen werden. Das bestätigte Roland Heigel, der Storchenbeauftragte in Oberhavel, der am Donnerstagvormittag ebenfalls vor Ort war.

Eigentlich war das erst im Frühjahr neu aufgestellte Nest eine Erfolgsgeschichte. Auf dem Reiterhof Wall in Hohenbruch ist die Nisthilfe gleich von den Störchen angenommen worden.

Am Wochenende aber ist den Anwohnern aufgefallen, dass die Jungen nicht mehr zu sehen waren, aber noch im Nest sein mussten. „Die Altstörche waren dagegen schon abgezogen“, sagte Roland Heigel. Die toten Tiere waren sehr leicht, nur 2,2 bis 2,5 Kilogramm. „Es kann sein, dass es nicht genug Nahrung gab, das Frühjahr war zu trocken“, so der Storchenexperte weiter. So sei auch zu erklären, dass es in diesem Jahr nur 46 Jungstörche in der Region gab – das sei extrem wenig, so Heigel.

Bereits am Sonntag musste auch in Flatow ein junger Storch tot geborgen werden.

Von Robert Tiesler

Seit einem Jahr praktiziert die Ärztin Sandra Wischke in Vehlefanz. Kürzlich hat sie ihre Praxis in der „Alten Schule“ an der Lindenallee eröffnet. Sie mag die Arbeit auf dem Dorf. „Man ist näher dran am Patienten“, sagt sie. Das sei ein Unterschied zu Ärzten in der Großstadt

19.08.2016
Oberhavel Gransee und Mildenberg - Oldtimer-Rallye mit Stars

Diese Wagen sehen aus wie aus dem Ei gepellt: blitzblank, beulenfrei, nostalgisch. Die Jahrzehnte alten Schmuckstücke werden mehr als 700 Kilometer durch Norddeutschland gefahren und steuern dabei unter anderem Gransee und Mildenberg an.

18.08.2016

Gerade ist das Erdloch für die Entschärfung der 196. Bombe verfüllt worden, da arbeiten die Kampfmittelsucher schon fieberhaft an der nächsten Stelle. Nur einen Steinwurf entfernt, auf dem Grundstück Am Alten Hafen 13, werden zwei weitere dieser tückischen Blindgänger vermutet. Sie liegen direkt nebeneinander und nahe am Oder-Havel-Kanal.

18.08.2016
Anzeige