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Oberhavel Drei Dörfer feierten das Erntefest
Lokales Oberhavel Drei Dörfer feierten das Erntefest
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12:12 19.09.2016
Der Wagen der Boltenhofer sah aus wie aus einer anderen Zeit – wie eine Erinnerung an Kindertage auf dem Gutshof. Quelle: Cindy Lüderitz
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Blumenow

„Wir gehören schon immer ein bisschen mehr zusammen“, sagte Tornows Ortschefin Marlies Pawletta und meinte die drei Ortsteile, die am Sonnabend gemeinsam Erntefest feierten. Erst im vergangenen Jahr war die Tradition wieder belebt worden, dass die Menschen aus den umliegenden Dörfern in Blumenow zusammenkommen. Diesmal kamen noch mehr. Auch der Umzug war größer und jeder Wagen ein kleines Kunstwerk – selbst die großen Mähdrescher, die mit Girlanden und Sonnenblumen geschmückt worden waren. „Man hat gesehen, dass alle an einem Strang ziehen“, würdigte Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp, der den Fußmarsch vom Kartoffellager bis ans andere Ende des Dorfes, wo der Festplatz ist, mitgemacht hatte. „Es ist ein schönes Gefühl, die Straße in einem so bunten Zug entlang zu gehen und den Leuten zuzuwinken“, sagte Barsdorfs Ortsvorsteherin Veronika Kleßny. Wenige Stunden zuvor hatte sie noch die letzten Blumen und Früchte am Erntewagen befestigt. „Die Vorbereitungen waren schon schön, auch wenn wir mal über die Gestaltung anderer Meinung waren.“

Einheimische, die noch nicht Feierabend hatten, unterbrachen Arbeiten an Dach und Garten. „Schön, dass es das wieder gibt“, sagte einer. Vorneweg war der Fanfarenzug Hohen Neuendorf marschiert, dahinter Handwagen mit leuchtenden Kürbissen und goldenen Blättern und kleinen Kindern dazwischen. Ortsvorsteher Eberhard Otto gestand später bei der Eröffnung, als sich alle Erntewagen auf dem Sportplatz zu einem Bild aneinandergereiht hatten, dass er überwältigt sei. „Wir haben diesmal noch einen drauf gelegt.“ Besonderen Dank auch vom Bürgermeister gab es für Feuerwehrchef Ulrich Käpernick, der sich rührig um die Festvorbereitungen gekümmert hatte. Auch Protest gab es zwischendrin. „Klärschlamm. Nein Danke“, war auf einem Transparent zu lesen. Ein Thema vor allem der Barsdorfer, die sich dagegen wehren, dass der Dünger in großem Stil auf den Feldern ausgebracht wird. Aber selbst dieser Disput ließ am Sonnabend die Stimmung nicht kippen. Die Boltenhofer hatten einen Anhänger geschmückt, der mit den vielen Kindern obenauf wirkte wie aus einer anderen Zeit – wie eine Erinnerung an die Kindertage der Großeltern auf dem Gutshof. Dass es eine Wiederholung geben wird, daran ließen die Organisatoren keinen Zweifel: „Wahrscheinlich werden wir uns nächste Woche schon wieder treffen, um das nächste Jahr vorzubereiten.“

Von Cindy Lüderitz

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