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Drei Kontinente in zwei Stunden

Reisevortrag von Torsten Weigel in Oranienburg Drei Kontinente in zwei Stunden

Zum ersten Mal fand im Kulturzentrum Oranienwerk in Oranienburg eine Veranstaltung mit einem Reisevortrag statt – mit vollem Erfolg. Mehr als 100 Menschen kamen am Sonntagnachmittag, um Torsten Weigel zu lauschen. Er war ein halbes Jahr lang auf drei Kontinenten unterhalb des südlichen Wendekreises unterwegs.

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Torsten Weigel plante auch während seiner Tour.

Quelle: privat

Oranienburg. Das wäre der Alptraum von Torsten Weigel gewesen: Wenn der Oranienburger bei seinem ersten Reisevortrag in der Heimatstadt alleine dagestanden hätte. „Ich habe geträumt, nur meine Mutter ist da, der ich noch mal meine Bilder zeige“, erzählte er am Sonntagnachmittag. Aber die Sorge war unbegründet, mehr als 100 Menschen kamen ins Oranienwerk, um seinem Vortrag zu lauschen. Es war auch für das Kulturzentrum eine Premiere, erstmals ist dort ein Reisevortrag präsentiert worden.

Ein halbes Jahr lang war der 27-jährige Torsten Weigel unterwegs – immer unterhalb des südlichen Wendekreises. Von Oktober 2014 bis Ostern 2015 bereiste er Namibia, Lesotho, Südafrika, Australien, Chile und Argentinien. Schon während seiner Tour war es möglich, mehr oder weniger live mitzuverfolgen, was er erlebte. Auf seinem Internetblog www.weigelontour.com stehen allein zu dieser Tour mehr als 90 Beiträge – Texte, Fotos und Videos.

„Es war ein Sprung vom Alltag ins Abenteuer“, erzählt er während seines spannenden und unterhaltsamen Vortrages. Abenteuerlich waren in der Tat viele der Stationen auf seiner Tour: Die weite der Namib-Wüste, für die er seinen Fotoapparat mit einer Plastiktüte und Tapeverband vor dem Sand schützen musste. Die weite Autofahrt durch Westaustralien, bei der die rettende Tankstelle einen Defekt hatte und damit kein Benzin rausgeben konnte. Von langen Sandpisten in Chile und Argentinien. Von guten und extrem anstrengenden Tagen.

Torsten Weigel kurz vor dem Gipfel der Spitzkoppe in Namibia

Torsten Weigel kurz vor dem Gipfel der Spitzkoppe in Namibia.

Quelle: privat

Die Zuschauer im Oranienwerk verfolgten den Bericht sehr gespannt, am Ende gab es für Torsten Weigel, der auch für die MAZ schreibt, großen Applaus. Eine der nächsten großen Aktionen wird das „Projekt 7000“. Der Oranienburger will voraussichtlich 2018 als Teil einer Gruppe, einen 7000 Meter hohen Berg besteigen und dabei auch den Prozess der Vorbereitung zu dokumentieren.

Von Robert Tiesler

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