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Oberhavel Drei Steuerräder für den Hafen
Lokales Oberhavel Drei Steuerräder für den Hafen
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00:35 04.07.2015
Übergabe der Auszeichnung gestern Vormittag am Schlosshafen: Hier machen kleine Motorboote ebenso fest wie stattlichen Jachten. Quelle: Enrico KuGler
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Oranienburg

Hafenmeister Hans- Dieter Zander ist stolz. 270 Motorjachten haben im Monat Juni im Schlosshafen festgemacht. Geflaggt ist ganz international. Zwischen Mai und Oktober kann man hier sein Schiff vertäuen, sich die Stadt ansehen. Oft ist das Ziel der Gäste auch Berlin. „Entscheidend ist die Mund-zu-Mund-Propaganda“, so Zander. Guter Service, herzliche Atmosphäre, das spricht sich unter den Seefahrern rum. Das hat jetzt seine Anerkennung in zweimal drei „Steuerrädern“ gefunden, die seit Dienstag am Hafengebäude von der Zertifizierung durch den ADAC künden.

Insgesamt sind 45 der 60 Marinas im Gebiet der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (Win AG) in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin zertifiziert worden. Zwischen April und Mai, so Axel Brinkmann, stellvertretender Leiter Wassertouristik und Sportschifffahrt beim ADAC in München, waren die Inspekteure unterwegs. Haben in regelmäßigen Abständen sich die Häfen angesehen. Gewertet wurde dabei in zwei Kategorien: der Service, rund ums Tanken oder Abwasserentsorgen, und Freizeit und Versorgung. Wie steht es um Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten, Brötchenholservice, Willkommenskultur? Zu den Mindestanforderungen gehören drei Dinge: Wasserversorgung, Stromversorgung und Gästeinfos. „Kein der 45 Anlagen ist durchs Raster gefallen, alle liegen im Mittelfeld, haben zwischen zwei und vier Steuerräder in der Bewertung erhalten“, so Brinkmann. Dabei seien die Bewertungsmaßstäbe europaweit einheitlich. Und weniger sei auch manchmal mehr, so Brinkmann. „Ein netter Hafen mit drei Steuerrädern biete oft mehr Erholung als ein überlaufener mit fünf „Sternen“.

Barnims Landrat Bodo Ihrke, Vorsitzender der Win AG, erinnert daran, dass man seit 2003 kreisübergreifend den Wassertourismus voranbringe. Denn die Tendenz war klar: „Immer mehr machen Urlaub auf dem Wasser, nicht immer mit dem eigenen Boot.“ Dafür habe das Revier alles zu bieten. Ob Werbellinkanal oder Langer Trödel „einige Entstellen haben wir entwickelt und vorangebracht. „Und mit der Schleuse Friedenthal wartet das nächste Bauvorhaben“, so Oberhavels stellvertretender Landrat, Egmont Hamelow. Übergreifend den Wassertourismus auszubauen, sei der richtig Weg gewesen.

Inzwischen ist der Oranienburger Hafen samt Caravanstellplatz auch zu einem Wirtschaftsfaktor geworden: „Der jährliche Umsatz ist von anfangs 15 000 auf 80 000 im vergangenen Jahr gestiegen, so TKO-Geschäftsführer Jürgen Höhn.

Von Heike Bergt

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