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Oberhavel Dreikampf um den Chefsessel
Lokales Oberhavel Dreikampf um den Chefsessel
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16:58 17.09.2015
Oberkrämer hat am 8. November die Wahl.
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Oberkrämer

Bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Oberkrämer haben die Einwohner drei Kandidaten zur Auswahl. Der Wahlausschuss hat die Kandidaturen geprüft und bestätigt.

Dafür sind die Bewerbungen auf rechtzeitigen Eingang, auf Vereinbarkeit mit dem Kommunalwahlgesetz und auf Ordnungsmäßigkeit überprüft worden.

Zum Dreikampf am Sonntag, 8. November, treten an: Amtsinhaber Peter Leys (BfO), Carsten Schneider (SPD) und Jörg Ditt (Grüne). Die Wahllokale öffnen an diesem Tag um 8 Uhr, wahlberechtigt sind alle Bewohner von Oberkrämer ab 16 Jahren. Insgesamt gibt es 9344 Wahlberechtigte.

Der gewählte Bürgermeister muss nicht nur mehr als 50 Prozent aller abgegebenen Stimmen erzielen, sondern der Stimmenanteil muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten umfassen. In Oberkrämer wären das nach derzeitigem Stand 1402 Stimmen.

Amtsinhaber Peter Leys (BfO) Quelle: Robert Tiesler

Erzielt im ersten Wahlgang keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit, muss eine Stichwahl angesetzt werden. Diese fände am Sonntag, 29. November, statt. Auch dort gilt: Der Kandidat muss die absolute Mehrheit und 15 Prozent aller Wahlberechtigten erreichen. Falls auch dann wieder niemand genug Stimmen bekommt, müssen die Mitglieder des Gemeinderates darüber abstimmen – die Kandidaten müssten sich dafür aber wieder neu bewerben. Ein Prozedere wie es bei der Landratswahl nötig war.

Der dann neue (oder alte) Bürgermeister beginnt seine achtjährige Amtsperiode am 1. März 2016.

Carsten Schneider (SPD) Quelle: Robert Tiesler

Peter Leys aus Eichstädt wird im Oktober 60, er tritt sowohl für die Bürger für Oberkrämer (BfO) als auch für die CDU an, die diesmal keinen eigenen Kandidaten hat. „Es gibt viele Dinge, die wir uns vor sieben Jahren vorgenommen und die wir nicht zum Abschluss gebracht haben“, sagte er. Er will das Wir-Gefühl in der Gemeinde weiter stärken. Auch die Kinder sind ihm ein Anliegen, er will die Zahl der Kitaplätze erhöhen, in Bötzow soll ein Zusatzbau für die Kita entstehen.

Carsten Schneider ist der Fraktionsvorsitzende der SPD in Oberkrämer. Der 49-Jährige lebt in Vehlefanz und ist ärztlicher Betriebsleiter und Prokurist der Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste GmbH in Neuruppin. Sein Ziel sei es, allen demokratischen Kräften den Ort als weltoffenen Wohn-, Lebens und Erlebnisraum weiterzuentwickeln – und das bei solider Haushaltsführung. Er wolle dort investieren, wo den Bewohnern nachhaltig der größte Nutzen erwächst.

Jörg Ditt (Grüne) Quelle: privat

Jörg Ditt geht für „Das Bündnis der Zukunft für ein transparentes, soziales und offenes Oberkrämer“ ins Rennen. Dazu gehören die Grünen, die Linke und die Freien Wähler, auch von der FDP wird Ditt unterstützt. „Wir sind die einzige wirkliche Opposition“, sagt Jörg Ditt. Der 55-jährige Eichstädter möchte einen Bürgerhaushalt und überhaupt eine gezieltere Einbeziehung der Bewohner, eine klare Haltung der Verwaltung gegenüber den Flüchtlingen sowie eine überlegtere Planung von Bauprojekten. „Ich möchte die Leute einbeziehen und wieder ranholen“, so erklärt es Jörg Ditt.

Bislang ist von Wahlkampf in der Gemeinde Oberkrämer aber noch nicht viel zu spüren, kleinere Diskussionen auf politischer Ebene gab es bislang nur in Foren auf Facebook im Internet. Ob es bis November – abgesehen von der regulären Gemeindevertretersitzung – eine oder mehrere Veranstaltungen gibt, bei denen alle drei Bürgermeisterkandidaten aufeinandertreffen und diskutieren, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Von Robert Tiesler

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