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E-Draisinen sind der Renner

Zwischen Templin und Fürstenberg rollen jetzt zwei Fahrzeuge mit Motorkraft E-Draisinen sind der Renner

Die Draisinenstrecke Templin ‒ Fürstenberg feiert in diesem Jahr ihren 17. Geburtstag. Sie ist mit 28 Kilometer Länge die älteste in Deutschland.

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Betriebsausflug: 17 Mitarbeiter der Erlebnisbahn radelten mit zwei E-Draisinen durch die Uckermark.

Quelle: Ingrid Falke

Templin/Fürstenberg. Auf den Fahrplänen erkennen Urlauber, Gäste und Einheimische neben vielen nützlichen Informationen auch Neuerungen auf der Strecke. Hier ist beispielsweise eingezeichnet, wo sich die einzelnen der insgesamt 14 Raststationen befinden und wie weit diese von einander entfernt liegen. Die Schienenreise geht entweder von der Basisstation Templin in einer Tagestour bis zur Wendestation Hohenlychen und zurück (maximal 34 Kilometer) oder von Fürstenberg bis nach Hohenlychen in einer Halbtagestour (maximal 25km). Dabei ist der Start auch gleichzeitig das Ziel.

Jetzt gibt es zwei neue Draisinen. Sie sind ein Blickfang und etwas Besonderes. Sie rollen in einem leuchtenden Gelb mit der Unterstützung von zwei akkubetriebenen Motoren durch die Wälder an der Draisinestrecke zwischen Templin und Fürstenberg. Bis zu sieben Fahrgäste können sich mit einer Draisine fortbewegen. Drei können auf der Vorderbank in die Pedalen treten und auf Wunsch die Elektromotoren als Unterstützung zuschalten. Die restlichen vier können es sich um einen kleinen runden Tisch herum gemütlich machen und den Fahrtwind unter dem Sonnenschirm genießen.

Die Technik ist einfach zu bedienen und funktioniert wie ein durch Elektrokraft angetriebenes Fahrrad. "Die E-Draisinen sind unser Renner" freut sich Matthias Kühn, Geschäftsführer der Erlebnisbahn Templin ‒ Fürstenberg mit Sitz in Zossen, über die Neuerung. Er kann mit seinen 16 Mitarbeitern ein gewaltiges Wort mitreden. Sie probierten die neuen Gefährte während eines Betriebsausfluges von Templin nach Hohenlychen aus und sind ganz angetan von den neuen Fahrzeugen. Vorbei an Seen, Wäldern, Feldern und Wiesen haben sie diese Fahrt in etwa zwei Stunden bewältigt. "Mit Päuschen und weggeflogenem Hut", erinnert Daniel Tietz. Es sei schließlich eine Erlebnisfahrt. Nicht nur für Männer. "Die E-Draisine fährt besonders an Steigungen leichter, sobald der Motor einsetzt", erklärt Franziska Krüger das entspannte Mittreten. "Für ein Picknick im Grünen werden die Draisinen einfach an den Rastplätzen entlang der Draisinestrecke neben den Schienen abgestellt", sagt Matthias Kühn. Weil die E-Draisinen rund 350 Kilogramm auf die Waage bringen, geschehe das ganz einfach mit Hilfe eines hydraulischen Wagenhebers. Anschließend stehe einem Spaziergang zu den Badestellen und Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise in der Wasserstadt Fürstenberg nichts mehr im Wege.

Dass die E-Draisinen gut angenommen werden bestätigt auch der Templiner Stationsleiter Karl Nelde. Die gelben Gefährte seien für Menschen geeignet, die sie sich beim Treten nicht so anstrengen wollen oder können. Außerdem seien sie ein Magnet auf der Schiene für gemütliche Geburtsrunden oder Familientreffen.

Täglicher Start- und Zielbahnhof der E-Draisinen ist Templin. Dort stehen auch weiterhin die muskelkraftbetriebenen Fahrraddraisinen sowie eine Rollstuhldraisine zur Ausleihe bereit. Eine Reservierung wird empfohlen. Weitere Informationen unter www.erlebnisbahn.de oder telefonisch unter 03377/3300850.

Von Ingrid Falke

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