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Oberhavel EU-Gelder für Liebenthal
Lokales Oberhavel EU-Gelder für Liebenthal
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00:47 05.03.2018
Die Liebenthaler Kirche befindet sich auf dem selben Gelände wie die Trauerhalle, die nun saniert werden soll. Quelle: Foto: Robert Roeske
Liebenthal

Mitarbeiter des Liebenwalder Rathauses haben in den vergangenen Wochen recherchiert, ob die Stadt oder ihre Ortsteile vom EU-Förderprogramm „Leader“ profitieren könnte. „Ja, wir haben Projekte gefunden“, erklärte Bauamtsleiter Hardy Henke am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung. Die Fördermittel könnten demnach vor allem im Ortsteil Liebenthal helfen.

So könnte die Zuwegung zum Dorfgemeinschaftshaus saniert werden. Auch der Festplatz vor dem Haus könnte mit den Fördermitteln erneuert werden. Dieses Projekt kostet zusammen nach ersten Schätzungen rund 418 000 Euro. Davon würden laut Hardy Henke 312 000 Euro aus dem Förderprogramm kommen. Den Rest, 105 000 Euro, müsste die Stadt Liebenwalde bezahlen.

Außerdem könnte in dem Zuge die Friedhofskapelle in Liebenthal saniert werden. Das Projekt hatte Henkes Vorgänger Hartmut Bein schon seit 2016 vorbereitet. Es sei also ohnehin fällig gewesen. „Es soll eine Dachsanierung, Fassadensanierung und Fenstersanierung für die Friedhofskapelle geben“, erklärte Hardy Henke vor den Stadtverordneten. Außerdem soll die lange Friedhofsmauer, die mit Feldsteinen errichtet wurde, komplett erneuert werden. Bis dato gab es dort immer nur Reparaturarbeiten an kleinen Teilen der Mauer.

Die Kosten für die Sanierung von Kapelle und der Mauer schlagen laut Hardy Henke mit 199 000 Euro zu Buche. Knapp 130 000 Euro könnten dafür aus dem Leader-Programm verwendet werden. „Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 43 000 Euro“, so der Bauamtsleiter. Der Liebenthaler Ortsbeirat sei in die Entscheidung bereits involviert, erklärte der Bauamtsleiter. Am 1. Februar hätten die Beiratsmitglieder für beide Sanierungsprojekte bereits grünes Licht gegeben. Dem schlossen sich die Liebenwalder Stadtverordneten an. Die Stadt wird nun versuchen, die Fördermittel für Liebenthal zu beantragen.

Zudem verkündete Hardy Henke, dass im Rahmen des Landesentwicklungsplanes demnächst neue Bauflächen für die Stadt geschaffen werden könnten. „Wenn der jetzige Entwurf 2019 Rechtskraft erlangt, hätten wir mindestens vier Hektar weitere Entwicklungsfläche“, erklärte Bürgermeister Jörn Lehmann. Bebaut werden könnten östlich und westlich der Zehdenicker Chaussee zunächst insgesamt 1,91 Hektar. Insgesamt sollen so im ersten Anlauf 25 Parzellen geschaffen werden.

Siegfried Mattner (Linke) sprach sich dafür aus, auch nach innerstädtischen Flächen zu suchen, die noch bebaut werden können. „Es kann keinen Sinn geben, nach draußen eine neue kleine Stadt zu bauen und drinnen leere Flächen zu haben“, so Mattner. Bürgermeister Lehmann erklärte, dass die Stadt bereits innerstädtische Flächen erworben und einer Vermarktung zugeführt habe. Dies sei aber oft schwer und zeitintensiv, weil Flächen auch Erbengemeinschaften gehören würden, so Lehmann.

Von Marco Paetzel

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