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Ehre für Tim Grutzek und Regina Sydow

Marie-Curie-Preis in Hohen Neuendorf vergeben Ehre für Tim Grutzek und Regina Sydow

Am Hohen Neuendorfer Marie-Curie-Gymnasium ist wieder der Schulpreis vergeben worden. Preisträger in diesem Jubiläumsjahr der Schule, sie feiert ihr 25-jähriges Bestehen, ist Tim Grutzek aus der zwölften Jahrgangsstufe. Er glänzt mit überragenden Fähigkeiten im Bereich Technik und Informatik. Auch Lehrerin Regina Sydow wurde mit dem Schulpreis geehrt

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Die beiden Geehrten: Tim Grutzek und Regina Sydow.

Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Am Marie-Curie-Gymnasium ist der 9. November vor allem eins: der Geburtstag der Namensgeberin. Das wird alljährlich mit dem Marie-Curie-Tag begangen. Am Vormittag gab es ein naturwissenschaftlich orientiertes Sonderprogramm für die aktuell 353 Schülerinnen und 347 Schüler, am Abend wurde die Nobelpreisträgerin im Rahmen einer Feierstunde geehrt. Siebtklässler beleuchteten ihr Leben in Form einer Theateraufführung. Und es wurde der traditionelle Schulpreis für herausragende Aktivitäten an dem Hohen Neuendorfer Gymnasium verliehen, an einen Schüler und eine Lehrerin.

Preisträger in diesem Jubiläumsjahr der Schule, sie feiert ihr 25-jähriges Bestehen, ist Tim Grutzek aus der zwölften Jahrgangsstufe. Er glänzt nicht nur mit sehrguten schulischen Leistungen, sondern vor allem mit

Der Siegerentwurf vom Logo-Wettbewerb

Der Siegerentwurf vom Logo-Wettbewerb. Jasmin Lindstaedt wurde dafür ausgezeichnet.

Quelle: Schule

„überragenden Fähigkeiten im Bereich Technik und Informatik“, lobte sein Mathe- und Physiklehrer Andreas Scheuermann. Dabei verwies er auf Tims erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene mit ersten und zweiten Plätzen sowie dem Sonderpreis beim Bundesfinale. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht dabei ein selbst kontruierter und gebauter Roboter. Der hat sechs Insektenbeine, wiegt rund fünf Kilogramm, kann sich selbstständig bewegen und ist zum Erkunden unzugänglicher Rohrsysteme gedacht. In Zusammenarbeit mit der Firma Merkel Tiefbau kam das Gerät bereits zum Einsatz. Und Tim hat weitere Pläne: „Ich werde ihn zu einem universal einsetzbaren Erkundungsroboter weiterentwickeln“, sagt der Preisträger. Dass sein mit 18 Servomotoren angetriebener Partner am Montagabend den „eigenbeinigen“ Bühnenauftritt versagte, führt Tim übrigens auf die zahlreichen elektromagnetischen Störsignale zurück.

Blumen für „Flummi“

Aus den Reihen der 48 Lehrerinnen und Lehrer am Marie-Curie-Gymnasium wurde Regina Sydow mit dem Schulpreis geehrt. Es handele sich um einen „ganz besonderen Menschen, der seit vielen Jahren dazu beiträgt, dass unsere Schule mehr als nur ein Ort der bloßen Wissensvermittlung ist“, sagte Lehrerkollegin Katharina Verdenhalven in ihrer Laudatio. Seit 1991 , also fast von Beginn an, habe sich die Sport- und Geografie-Lehrerin „über alle Maßen engagiert“. Dabei falle sie durch ihre „fröhliche, positive und unbeschwerte Art, ihre Zuverlässigkeit und ihr Organisationstalent“ auf. Dauerhaft engagiere sie sich in diversen Gremien und nehme an wirklich jeder Schulveranstaltung teil. Ihr Verständnis für den Lehrerberuf gehe weit über das bloße Lehren hinaus. Ohne sie, liebevoll „Flummi“ genannt, „wäre die Schule heute nicht das, was sie ist“, sagte die Laudatorin.

Dass die Schule eine Menge zu bieten hat, wird allerspätestens in der Ausstellung zur Schulgeschichte in der Aula deutlich. Den anlässlich des Jubiläums veranstalteten Logowettbewerb gewann die ebenfalls am Montag ausgzeichnete Jasmin Lindstaedt aus der Klasse 10/1.

25 Jahre Marie-Curie-Gymnasium

Bis 1990 bestanden in Hohen Neuendorf drei polytechnische Oberschulen, wobei dieser Schultyp im Zuge der politischen Veränderungen nicht mehr den Erwartungen der Eltern und Schüler entsprach.

Das neu gegründete Gymnasium nahm am 3. September 1990 seinen Schulbetrieb auf, damals noch in den Räumen der „Roten Schule“, heute Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule.

Seit dem 7. November 1997, dem 130. Geburtstag Marie Curies, trägt das Hohen Neuendorfer Gymnasium ihren Namen.

Die „Rote Schule“ war schon bald zu klein: Im Mai 1994 erfolgte der Umzug in die ehemalige Waldschule, die sich allerdings in einem desolaten Zustand befand. Ein Großteil des Gebäudes wurde abgerissen, der Ostflügel saniert und ein Neubau erstellt, der im Sommer 2005 bezogen wurde.

Von Helge Treichel

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