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Ehrenamtliches Engagement wird belohnt

Birkenpreis 2015 hat zwei Preisträger Ehrenamtliches Engagement wird belohnt

Jana Schulze und Heinrich Müller sind am Sonnabend mit dem Birkenpreis geehrt worden. Die Gemeinde Birkenwerder würdigt mit dem Preis besondere ehrenamtliche Leistungen. Der neue Bürgermeister Stephan Zimniok sagte bei der Verleihung, dass alle Nominierten die Auszeichnung verdient hätten.

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Katrin Gehring übergibt Jana Schulze den Preis. Der 90 Jahre alte Heinrich Müller konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Quelle: Ulrike Gawande

Birkenwerder. „Wer seine Wurzeln nicht kennt, hat keinen Halt.“ Mit diesem Zitat des Schriftstellers Stefan Zweig würdigte die Vorsitzende der Birkenpreisjury Katrin Gehring in ihrer Laudatio am Samstagmittag im Rathaussaal Birkenwerder Heinrich Müller, der sich seit Jahrzehnten mit seiner unermüdlichen historischen Arbeit für den Ort verdient gemacht hat, als einen der beiden diesjährigen Preisträger des Birkenpreises. Leider konnte der Neunzigjährige, auf den auch die Idee des ersten Birkenfestes zurückgeht und der mit dem „Freundeskreis Geschichtsstübchen“ unzählige Ausstellungen, Vorträge und Veröffentlichungen zur Geschichte Birkenwerders initiiert hat, seine Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen, da er im Krankenhaus weilt. Bürgermeister Stephan Zimniok (B.i.F.) versprach, ihm dort den Preis vorbeizubringen.

Gleichberechtigter zweiter Preisträger wurde der Motorwassersportclub Birkenwerder (MCB), der erst vor wenigen Tagen zum 20. Mal in Folge für seinen Einsatz in den Bereichen Umwelt, Naturschutz und Wasserqualität mit der weltweit vergebenen „Blauen Flagge“ ausgezeichnet worden war. Die Laudatorin bezeichnete den Verein, deren aktive, junge Vorsitzende Jana Schulze den von Christa Laubitz getöpferten Birkenpreis in Empfang nahm, als „Aushängeschild der Gemeinde“ und „Vorbild für den Ort“. Man verbinde in dem Verein Hobby und ehrenamtliches Engagement, lobte sie weiter. Die Vorsitzende des MCB mit seinen rund 150 Mitgliedern, darunter zehn Jugendliche, berichtete, wie hoch die Anforderungen für die „Blaue Flagge“ seien. Alleine einen Fragenkatalog von 88 Fragen gilt es zu beantworten und stets müsse man auf Überprüfungen vorbereitet sein. „Aber wir liegen mit unserem Verein in einem Trinkwassereinzugsgebiet, da wollen wir zeigen, dass wir trotz des Umgangs mit Motoren, Farben und Öl umweltbewusst handeln“, erklärte die Preisträgerin, die von der Auszeichnung sichtlich überrascht war. „Als wir erfahren haben, wer noch alles nominiert ist, hatten wir uns kaum Chancen ausgerechnet.“ Wofür das Preisgeld verwendet werden soll, muss noch besprochen werden.

Die Preisträger und die Nominierten

Die Preisträger und die Nominierten.

Quelle: Ulrike Gawande

Insgesamt neun Nominierungen für den Ehrenamtspreis, der seit 2010 verliehen wird, hatte die fünfköpfige Jury in den vergangenen Wochen geprüft. (MAZ berichtete). Eigentlich hätten den Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, alle Nominierten für ihr Engagement verdient, erklärte der Bürgermeister. Ob der hohen Temperaturen im Saal in einer äußerst kurzen Rede. Umrahmt von überaus hörenswerten musikalischen Einlagen der Hildebrandt-Schülerband „NewBorn“.

Zimniok dankte der Jury für die hervorragende Arbeit sowie allen ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde: „Alle, die sich in und für Birkenwerder engagieren, hätten gar nicht in den Saal gepasst.“ Die Preisträger seien daher Stellvertreter für alle Ehrenämtler, die dafür stehen, was einen Ort wie Birkenwerder ausmacht, lobte er das vielfältige Engagement.

Von Ulrike Gawande

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