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Oberhavel Ehrenamtspreis für Ortschef Gert Dietrich
Lokales Oberhavel Ehrenamtspreis für Ortschef Gert Dietrich
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13:45 03.12.2017
Flatows Ortsvorsteher Gert Dietrich hat den Ehrenamtspreis bekommen. Quelle: Ulrike Gawande
Flatow

Gert Dietrich gehört zu den Menschen, die in dieser Woche den Ehrenamtspreis des Landkreises bekommen haben. Der Ortsvorsteher kümmert sich. Er ist in Flatow geboren worden und dort aufgewachsen. Er engagiere sich in den verschiedensten Bereichen der Stadt Kremmen, schrieb Bürgermeister Sebastian Busse in der Begründung für die Preisvergabe.

„Unter anderem setzt er sich für die unterschiedlichsten Vereine wie dem Fußball-, Tischtennis-, Angel- und Schützenverein ein. Mit viel Einsatz und Tatkraft kümmert er sich um den ordnungsgemäßen Zustand des Friedhofs. Dort hält er die Wege sauber, kümmert sich um die Wasserzufuhr sowie die Einfriedung des Friedhofs. Auch der saubere Zustand des Löschwasserteichs sowie des „Schlechterpools“ ist Gert Dietrich zu verdanken. An und vor Wahltagen kann man immer auf seine Hilfe zählen. Sogar bei der Instandhaltung und kleineren Reparaturarbeiten des Sportplatzes ist er nicht zu bremsen. Hier klettert er selbst auf Leitern, um die Dachrinnen zu reinigen“, so Busse weiter. Hinzu kommen noch die Organisation vieler Feste und weiteres mehr.

Freuen Sie sich über den Preis?

Gert Dietrich: Ich war erst strikt dagegen gewesen. Aber meine Familie hat dann gesagt: Du bist hier nun mal aber der Macher. Aber alleine habe ich das hier nicht auf die Beine gestellt. Ich wusste vorher nicht, dass ich für den Preis vorgesehen bin.

Was haben Sie denn bekommen?

Das ist ein kleines Stück Papier, und ein kleines bisschen Geld ist auch dabei. Der Landrat hat gratuliert.

Was hat er zu Ihnen gesagt?

Ich soll nicht so hoch klettern auf der Leiter. So stand das ja in der Begründung für den Preis, weil ich immer im Frühjahr und Sommer die Dachrinnen am Sportplatz sauber mache.

Sie scheinen ja Spaß an den vielen Dingen zu haben, die Sie so tun.

Was soll ich da antworten? Aber es ist irgendwie eine Genugtuung, wenn man was anfängt, den Vereinen helfen möchte und man dann Erfolg damit hat. Oder ob es das Herbstfest oder das Osterfeuer ist. Wir haben im Ort ja keine Volkssolidarität mehr, eine Feier für die Rentner gab es aber trotzdem. Ich habe Flyer drucken lassen und bin dann durchs Dorf gefahren und habe sie verteilt. Es war dann eine gute Veranstaltung.

Was macht denn Flatow so liebenswert?

Unsere Vereine bestehen fast alle noch, und das funktioniert auch noch. In Flatow wird unwahrscheinlich viel gebaut. Das ist ja auch ein Zeichen, dass der Ort angenommen wird. Teilweise sind es auch Leute, die in Berlin waren und nun zurückkehren. Unsere Kindergärten sind ja auch alle voll belegt und werden angenommen. Das ist schön.

Wo hat Flatow noch Nachholbedarf?

Wir wären stark interessiert daran, wenn wir einen Wirt für unsere Sportgaststätte finden würden. das ist ein großes Problem. Im Sommer hatten wir dort viele Hochzeiten. Aber wer da feiern will, muss danach alles sauber zurücklassen, und das Essen muss auch über ein Catering organisiert werden. Wir hoffen ja, dass sich da was tun wird. Es wäre sehr traurig, wenn nicht.

Bald wird der Haushalt 2018 beschlossen. Was fällt für Flatow ab?

Im Kartengarten wird es etliche kleinteilige Maßnahmen geben. Und Straßenreparaturen.

Fühlt man sich in Flatow als Kremmener?

Die Leute gucken, was in Kremmen gemacht wird. Man sollte die kleinen Ortsteile nicht vergessen, siehe die Straße in Groß-Ziethen. Wobei von den Maßnahmen wie Klubhaus oder Turnhalle ja alles was von haben.
Interview: Robert Tiesler

Von Robert Tiesler

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