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Ein Blick in die Geschichte

800 Jahre Zehdenick Ein Blick in die Geschichte

Auch die Zehdenicker Geschäftsleute verschönern im Festjahr ihrer Stadt. Im Modehaus Lüninghake wurde am Dienstag die erste Ausstellung zur Stadtgeschichte eröffnet. Zu sehen sind Poskarten aus dem 20. Jahrhundert.

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Das Team des Modehauses staunt selbst über die vielen alten Ansichten von Zehdenick..

Quelle: FOTO: Cindy Lüderitz

Zehdenick. Der Anfang ist gemacht: mit der gestern im Modehaus Lüninghake eröffneten Historienschau ist das Thema „Stadtjubiläum“ auch in der Zehdenicker Geschäftsstraße angekommen. In dem Bekleidungsgeschäft von Ursula Wächter werden bis zur Weihnachtszeit zum Teil 100 Jahre alte Postkarten mit seltenen Stadtansichten gezeigt. Daneben arrangierte die Chefin museumsreife Ausstellungsstücke aus ihrem privaten Fundus – einen edlen Gehstock, die Hochzeitsschuhe ihrer Mutter, Wäsche aus Großmutters Zeiten. Die Grußkarten stammen aus dem Nachlass ihres Bruders Dieter Lüninghake, der über viele Jahrzehnte eine beachtliche Sammlung zusammentrug.

Bürgermeister Arno Dahlenburg bewunderte bei der Vernissage die Aufnahmen, die auch einige ihm unbekannte Seiten der Havelstadt dokumentieren. Zugleich freute sich der Stadtchef, dass das in Vorbereitung auf das Jubiläum organisierte Treffen mit den Einzelhändlern Früchte trägt. Die Ausstellung von Ursula Wächter sei der Beginn eines Zyklus. Weitere Aktionen in der Innenstadt würden folgen. „Wir haben uns vorgenommen, auch leere Schaufenster hübsch zu gestalten“, so der Bürgermeister. Dass die wertvolle Postkartensammlung Lüninghakes nach Zehdenick zurückkehrte, ist auch das Verdienst von Heinz Schmal. Der Chronist entdeckte den Schatz schon 2014 und holte ihn 2015 persönlich aus der Nähe von Köln ab. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv wurden die Motiv-Karten für die Ausstellung ausgewählt und auf A-4-Format vergrößert. Die digitale Bearbeitung überstanden die historischen Vorlagen unbeschadet. Zum Ende der Ausstellung können Liebhaber die Postkarten auch erwerben, kündigte Ursula Wächter an. Den Erlös möchte sie dann spenden.

Von Cindy Lüderitz

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