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Oberhavel Ein Blick ins Tierheim
Lokales Oberhavel Ein Blick ins Tierheim
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14:42 04.09.2017
TSV-Chefin Ellen Schütze freut sich über Leute wie den Linken-Politiker Harald Petzold (kleines Foto), die Tier-Patenschaften übernehmen. Noch halten ganz viele Vierbeiner in Tornow danach Ausschau. Quelle: Helmut Schneider
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Oberhavel

Bei schönstem spätsommerlichen Wetter waren am Sonntag erfreulich viele Besucher zum alljährlichen Sommerfest ins Tierheim nach Tornow gekommen. Die sonst spärlich befahrene Blumenower Straße war beidseitig zugeparkt. Auf der ehemals zu DDR-Zeiten befindlichen Schweinemastanlage ist nach langer Aufbauzeit (Eröffnung 2011) ein modernes Tierheim entstanden. Der Träger für diese Einrichtung ist der Tierschutzverein Oberhavel, der sich über 580 Mitglieder freut. 30 ehrenamtliche Helfer stehen dem Tierheim im Norden des Kreises zur Seite. Vier festangestellte Mitarbeiter koordinieren das Tagesgeschehen, war von der Leiterin Ellen Schütze zu erfahren, die ebenfalls ehrenamtlich arbeitet. „Ich habe 2006 hier ein Praktikum gemacht und bin hängengeblieben“, erzählt die Tierpsychologin.

Hundepatenschaft vom Bundestagsabgeordneten

Gut gelaunt begrüßte sie um 12 Uhr ihre Gäste: „Sie sind hoffentlich  wegen  der Tiere hergekommen und nicht nur wegen unserer tollen Band“, sagte sie und deutete dabei  auf  die in Bereitschaft stehenden vier Musiker der „Jukeboys“ hin, eine Rock ’n’ Roll-Gruppe, deren Chef Olaf Hasenpusch in Fürstenberg wohnt. Mit klassischen Rocktiteln wie „See you later alligator“ heizte das Quartett die Stimmung an. Zuvor hatte sich Ellen Schütze in ihrer Eröffnungsrede bei allen Unterstützern bedankt und auf die Wichtigkeit von Spenden und auch staatlichen Zuwendungen hingewiesen. Der neben ihr stehende Harald Petzold (Linke) sicherte ihr dafür seine volle Unterstützung zu. Der Bundestagsabgeordnete finanziert seit längerer Zeit eine Hundepatenschaft und lobte die unermüdliche Arbeit von Ellen Schütze vor Ort, was die Zuhörer mit starkem Beifall bestätigten.

Unter den vielen Gästen waren auch Elisabeth und Gertrud aus Gransee, die wöchentlich mit den Hunden Gassi gehen und so dem Heim helfen.

Fleißige Helferinnen und Helfer hatten reichlich Kuchen gebacken, Brötchen belegt, Kaffee gekocht und so für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Andere wiederum kümmerten sich um die Tombola, die mit mehr als 300 Gewinnen üppig ausgestattet war.

Christin Lahn aus Oranienburg bot ihre Dienste als Hobbyhundefotografin an, denn etliche Besucher hatten ihre Vierbeiner mitgebracht und ließen sich gern mit ihrem Liebling ablichten.

Von Helmut Schneider

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