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Oberhavel Ein Camp für Kinder und Hunde
Lokales Oberhavel Ein Camp für Kinder und Hunde
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20:12 09.08.2016
Das sind sie elf kleinen Teilnehmer des Kids Camps mit ihren eigenen oder geliehenen Hunden. Quelle: Andrea Kathert
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Velten

Auf dem Hundeplatz an der Parkallee in Velten bietet sich in diesen Tagen ein ungewöhnliches Bild. Auf dem grünen Rasen sind eigentlich nur Kinder zu sehen, die mit ihren vierbeinigen Freunden ganz entspannt üben, spielen und augenscheinlich jede Menge Spaß haben. Zum sechsten Mal hat „Hundetrainer 24“ zum Kids Camp eingeladen.

Felix hat der Hündin Charlotte beigebracht, über ein Brett und durch eine Röhre zu laufen. Quelle: Kathert

Einer der fleißigen Campteilnehmer ist Felix. „Ich hab leider keinen eigenen Hund“, sagt der Elfjährige aus Hohen Neuendorf. Aber er mag Hunde sehr. Eine Klassenkameradin hatte ihm vom Camp erzählt.

Und so läuft Felix nun mit der kleinen Sheltiehündin Charlotte über den Platz. „Sie traut sich jetzt schon durch die Röhre beim Parcour und läuft über das Brett“, strahlt Felix. „Mir gefällt am besten, dass wir den ganzen Tag mit den Hunden zusammen sind.“ Felix möchte am liebsten jetzt jedes Wochenende zum Hundeplatz kommen. Um die Familienplanung hat er sich einen Kopf gemacht. „Meine Schwester geht reiten, mein Papa zum Golf. Und wenn ich hier bin, kann Mama schön bummeln gehen.“ Für Felix wird es bei „Hundetrainer 24“ immer einen Leihhund geben.

Der Sheltierüde Taxi hört schon richtig gut. Julie ist seit mehr als einem Jahr in der Hudeschule. „Taxi ist schwer zu trainieren“, sagt die Zwölfjährige aus Velten. Der Hund ließ sich nicht mit Leckerlis motivieren und spielte kaum mit dem Ball.

Das ist Taxi, erhört auf jedes Kommando von Julie. Quelle: Kathert

Jetzt folgt Taxi freudestrahlend jeder Anweisung von Julie, springt über Hindernisse und balanciert auf einer großen Röhre. „Ich find es schön, wie die Kinder hier mit den Hunden umgehen“, sagt Julie. „Und die Hunde sind auch gar nicht böse.“ Langweilig wird es ihr nie. Immer wieder gibt es neue,spannende Übungen.

„Wir können hier richtig viel mit unseren Hunden machen“, freut sich Maurice. Seine kleine Luna ist gerade neun Monate. Maurice versucht ihr gerade beizubringen, was „Sitz“ bedeutet und hält seiner Hündin ein Leckerli vor die Nase. Na bitte, hat geklappt. „Ich geb mir Mühe“, sagt Maurice. „Morgen will ich den Hundeführerschein machen.“ Nein, aufgeregt sei er nicht. „Ich weiß alles, nur Platz müssen wir noch mehr üben.“

Der kleine schwarze Labrador von Julia ist erst vier Monate alt, aber Leo läuft schon brav an ihrer Seite.

Das ist Julia mit ihrem Leo. Quelle: Kathert

Die zehnjährige Liza hat keinen eigenen Hund. Der schwarze Labrador, mit dem sie auf der Decke kuschelt, ist der Hund ihrer Oma.

Liza und Omas Hund Amy sehen ganz entspannt aus. Quelle: Kathert

Gleich daneben hat es sich Milo mit seinem blonden Labrador gemütlich gemacht. Aber die beiden haben jetzt keine Zeit für Plaudereien. Sie sind dran, für die Kinder-Begleithundeprüfung zu üben. Alle Campteilnehmer wollen am Mittwoch ihre Prüfung ablegen und sind mit Feuereifer bei der Sache. „Die Kinder sind sagenhaft“, meint Birgit Bauer. Sie übt mit den Kindern für die Prüfung, gibt jedem einzelnen ganz spezielle Tipps. „Nach einem Tag hatten die Kinder das Schema schon drauf.“

Birgit Bauer (r.) übt mit den Kindern für die Begleithundeprüfung und gibt Maurice (l.) und allen anderen ganz spezielle Tipps. . Quelle: Kathert

Elf Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind beim diesjährigen Camp dabei. „Wir haben auch zwei Kinder hier, die panische Angst vor Hunden haben“, sagt Hundetrainerin Joanna Bauer. „Aber nur bis gestern.“ Nach einem Tag war ihre Angst verflogen. Inzwischen entpuppen sich die Angsthasen als klein Schlaumeier.

Am ersten Tag lernen die Kinder die zwölf goldenen Regeln für den Umgang mit Hunden. Zum Beispiel wie Hunde reden. Dass man ihnen nicht direkt in die Augen schauen oder vor ihnen weglaufen soll. „Wir sagen den Kindern: Behandele deinen Hund so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“ Und das beherzigen die Kinder, wenn man sie auf dem Platz sieht.

Am Dienstag steht noch erste Hilfe für Hunde auf dem Programm. Und nebenbei wird gegrillt, eine Schnitzeljagd veranstaltet oder ein T-Shirt gebastelt und mit dem eigene Namen bemalt. Und überall sind die Hunde dabei.

„Wir haben total sozialverträgliche Hunde und Kinder hier“, freut sich Joanna Bauer. „Die Kinder hören ganz genau zu, die wollen Profis werden“, meint die Hundetrainerin.

Von Andrea Kathert

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