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Ein Feeling für Kinder

Summt Ein Feeling für Kinder

Heidi Baum ist eine erfahrene Erzieherin, steht Auszubildenden als Mentorin zur Seite und übernimmt nach ihrem Urlaub die neu erbaute Kita „An der Heidekrautbahn“ in Schildow. Sie freut sich drauf, spricht aber auch von einer Herausforderung.

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Heidi Baum musste vom „Koboldhaus“ Abschied nehmen und freut sich auf die neue Aufgabe als Leiterin der Kita „Heidekrautbahn“.
 

Quelle: Enrico Kugler

Summt.  Die „kleine nette“ Kita „Koboldhaus“ in Summt überlässt Heidi Baum ihrer Nachfolgerin Nicole Bartholomäi und freut sich über diese Entscheidung der Gemeindeverwaltung. Denn für den Einstieg in den Leiterinnen-Job sei eine kleine Kita ideal. Heidi Baum selbst erhält eine neue Aufgabe, die sie als Herausforderung bezeichnet. Sie wird ab 4. September den Neubau der Kita „An der Heidekrautbahn“ in Schildow übernehmen. Im Zuge der Fertigstellung dieses attraktiven Neubaus war der Leitungsposten zu besetzen. Man entschied sich für die erfahrene Erzieherin Heidi Baum (49), die seit 1986 in ihrem Beruf arbeitet und vor knapp zehn Jahren die Qualifikation zur Leiterin absolviert hatte. Seitdem hat sie auch in der Ausbildung von Erzieherinnen als Mentorin gearbeitet. Sie stand zum Beispiel Nicole Bar­tholomäi als Mentorin zur Seite, als diese in der Zühlsdorfer Kita „Schneckenhaus“ ihre duale Ausbildung zur Erzieherin vollzog.

Heidi Baum bezeichnet ihre Arbeit als Erzieherin als „Berufung“. Auch ihre Mutter war Kindergärtnerin. Dieses Feeling für Kinder habe sie wahrscheinlich geerbt, meint Heidi Baum. Sie könne Menschen begeistern, mit Kindern und Eltern umgehen sowie Kolleginnen und Kollegen pädagogisch anleiten.

In verschiedenen Kindereinrichtungen war Heidi Baum tätig und dies ausschließlich im Mühlenbecker Land. Von 2000 bis 2005 leitete sie zum Beispiel den Hort in Schildow. Während sie als kommissarische Leiterin im „Koboldhaus“ in Summt für 57 Kinder verantwortlich war, ist die neue Einrichtung „An der Heidekrautbahn“ in Schidow eine mit 83 Kindern. Eine Leitung in neuem Haus zu übernehmen, sei ein Neuanfang für alle. So etwas mache Spaß, sagt Heidi Baum. Sie findet ihren Beruf spannend, weil man täglich dazulerne und immer am Ball bleiben müsse. Denn die Kita erfülle eine Bildungsaufgabe, aktuell müsse eine Erzieherin wissen, was politisch in der Welt los sei. Faszinierend sei zu erleben, wie versiert die Kinder mit der digitalen Technik umgingen. „Sie wachsen mit dem Smartphone auf. Doch gerade deshalb steuern wir in der Kita etwas dagegen.“ Elektronische Geräte dürfen die Kinder nicht in die Kita mitbringen. Denn die Kita sei ein Ort des sozialen Miteinanders. Hier gehe es darum, gemeinsam etwas zu machen. „Das ist in unserem ländlichen Bereich nicht so schwierig. Hier spielt sich viel draußen im Freien ab. Und die Kinder haben ja zu Hause auch meist einen Garten und fahren viel mit dem Fahrrad.“ So erzählen es die Kinder, wenn sie nach dem Wochenende wieder in ihre Kita kommen.

Um die Nachfolge in der Kita „Koboldhaus“ macht sich Heidi Baum keine Sorgen. Da sie Nicole Bartholomäi ausgebildet und mit ihr gearbeitet hat, weiß sie, dass diese Kompetenzen für den Job als Leiterin mitbringe, sagt sie. Dennoch ist es für Heidi Baum ein Abschied. Sie wusste zwar, dass sie kommissarisch ab Januar hier eingesetzt war. Doch die Arbeit sei sehr intensiv und konstruktiv gewesen. Und es sei Nähe entstanden.

Von Marion Bergsdorf

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