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Ein Festmarsch wie aus dem Bilderbuch

Zehdenick Ein Festmarsch wie aus dem Bilderbuch

Es war das Prunkstück des Festwochenendes: Mehr als 1200 Mitwirkende gestalteten am Sonnabend in Zehdenick einen historischen Umzug, an den sich Bewohner und Gäste der Jubiläumsstadt noch lange erinnern werden. Auf der zwei Kilometer langen Strecke zogen die Darsteller an tausenden Zuschauern vorbei.

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Die mehr als 1200 Darsteller des historischen Umzugs zogen am Sonnabend über die Hastbrücke in die innere Feststadt ein .

Quelle: Robert Roeske

Zehdenick. Die Brücke hat gehalten und das Wetter auch: erst nachdem am Samstag die mehr als 1200 Umzügler das Nadelöhr über der Havel sowie das Festzentrum am Rathaus durchquert hatten und die Jahrhundert-Parade nach gut zwei Stunden ihren Schlusspunkt fand, schickte auch Petrus einen donnernden Tusch und eine willkommene Abkühlung nach Zehdenick. Bis dahin schien der Jubiläumsstadt das Glück und ihren tausenden Besuchern bei 35 Grad im Schatten die Sonne aufs Haupt. Mit Begeisterungsrufen und Applaus wurde der farbenfrohe Zug – zugleich das Prunkstück dieses Festwochenendes – gewürdigt.

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Mit einem nicht enden wollenden Festumzug feierten die Zehdenicker am Sonnabend den 800. Jahrestag der Ersterwähnung ihrer Stadt. Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Mitwirkenden durch die Stadt. Begleitet wurden sie von hunderten Schaulustigen, die den Zehdenickern die Ehre erwiesen.

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In mehr als 60 Bildern hatten die Darsteller historische Ereignisse aus dem Stammbuch der Havelstadt inszeniert – von der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt 1216 bis in die Gegenwart. Jede einzelne Szene dieses Drehbuchs wurde am Rathaus von Moderatorin Franziska Maushake kommentiert. Tapfer hielten die Akteure in Rüstung und Kostüm, in Frack und Kutte, mit Schild und Schärpe der Hitzeschlacht stand. Die zwei Kilometer lange Marschroute zwischen Festplatz und Postkreuzung verband Süd- und Nordstadt.

Simone Brackrog standen nach diesem Finale die Tränen in den Augen. „Das waren zwei Jahre Arbeit“, sagte die Chefplanerin des beinahe biblischen Marsches und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass die Zehdenicker sich wiedererkannt haben.“ Wie sich die Menschen der Stadt auf dieses Ereignis eingelassen und mit welch tollen Ideen sie diesen Umzug bereichert hätten, sei großartige gewesen, so Brackrog.

Weitere Fotos vom Festumzug >

Von Cindy Lüderitz

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