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00:22 18.01.2016
Der Siegerentwurf für die Gestaltung des Rathausanbaus. Quelle: Architektenbüro Mola + Winkelmüller
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Hohen Neuendorf

Kein Rathaus weit und breit wirkt äußerlich so sanierungsbedürftig wie das Hohen Neuendorfer. Das soll sich ändern. Bereits im April 2014 war der Siegerentwurf für einen Anbau mit Bürgersaal gekürt worden – aus 23 eingereichten Arbeiten.

Den aktuellen Stand der Dinge stellte Bau-Fachbereichsleiter Michael Oleck auf Nachfrage vor. Seit vergangenem November liege die Baugenehmigung vor. „Wir sind dabei, die Rohbau-Ausschreibungen vorzubereiten. Ich hoffe auf einen Baubeginn im Frühjahr“, sagte er. Im Zusammenhang mit diesem Großprojekt im Herzen der Stadt seien von den Stadtverordneten noch eine Reihe von Fragen zu beantworten: Wie soll die Sanierung des 1936 eingeweihten Altbaus angegangen werden? Wie soll der Rathausvorplatz gestaltet werden? Wie sollen die neuen Räume im Anbau aufgeteilt und genutzt werden?

Fachbereichsleiter stößt Diskussion an

Die Diskussion zu diesen Fragen stieß der Fachbereichsleiter am Donnerstagabend während der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Ordnung und Sicherheit an. Schließlich wird der Anbau zugleich als Bürgerzentrum konzipiert. Neben einem repräsentativen Eingangsbereich mit Drehtür ist deutlich größerer Ratssaal geplant, der innerhalb des Foyers quasi einen eigenen Baukörper bilden soll und auf der westlichen Seite aus der Fassade hervorragt. Bis zu 200 Personen sollen in dem barrierefreien Raum mit großer Glasfront Platz finden, was auch Veranstaltungen ermöglichen soll. Es müssten aber auch bereits Überlegungen zur künftigen technischen Ausstattung des Saales angestellt werden, um aufwendige Nachrüstungen zu vermeiden.

Räume im Altbau werden noch benötigt

Zugleich sei ein Einstieg in die Diskussion sinnvoll, was mit dem alten Rathaus passiert. Eines stehe fest, so Oleck: „Wir brauchen die alten Räume und den größten Teil der Büros noch.“ Aber was solle zum Beispiel mit dem Ratskeller geschehen?

Oleck stellte den Stand der Detailplanungen vor sowie Überlegungen zu den Außenanlagen, bei denen eine Feuerwehrzufahrt ebenso berücksichtigt werden muss wie die Regenentwässerung und Fahrzeugstellplätze. Allein eine gute Million Euro veranschlagt der Fachbereichsleiter für das Gestalten des Außenbereichs – auf Grund seiner künftig multifunktionalen Nutzung auch als Festplatz mit Wasser- und Starkstromanschluss. Für den reinen Anbau sei eine Kostenobergrenze von 7,5 Millionen Euro festgelegt. Inklusive Außengestaltung und Ausstattung sei allerdings eine Summe von 12 bis 14 Millionen Euro zu erwarten. „Und da ist das alte Rathaus noch nicht dabei“, sagt Oleck mit Blick auf die Sanierung. Der Heizkessel beispielsweise stamme aus dem Jahr 1991.

Sieger des Wettbewerbs

Ein 13-köpfiges Preisgericht hatte das Berliner Architektenbüro Mola + Winkelmüller 2014 zum Sieger des Realisierungswettbewerbes gekürt.

Die Berliner und ihre Partner setzten sich unter insgesamt 23 eingereichten Arbeiten durch und errangen damit ein Preisgeld von 18 000 Euro.

Der von ihnen konzipierte neue Baukörper grenzt links vom Eingang an das Altgebäude an. Ein Verbinder und der neue Rathaustrakt bilden u-förmig einen Innenhof, der sich nach Süden hin öffnet.

Von Helge Treichel

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