Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Schneeschauer

Navigation:
Ein Holländerviertel in der Stadt

Oranienburg Ein Holländerviertel in der Stadt

Jennifer Collin, die Bürgermeisterkandidatin der SPD, hatte versprochen, auch mal mit verrückten Ideen den Wahlkampf zu beleben. Eine davon ist wohl, in Oranienburg ein holländisches Viertel zu bauen. Warum denn nicht, sagt sie. Wohnungen werden sowieso gebraucht. Und wer, wenn nicht Oranienburg, hat eine enge Bindung nach Holland.

Voriger Artikel
Bombardier: Gespräche beginnen im März
Nächster Artikel
AfD-Aktion: Erst für Deutsche, nun für alle

Jeder, der nach Enschede mitfährt, wird einen Schlüsselanhänger aus Holländerpantoffeln bekommen.

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. Schon beim ersten Pressetermin hatte Jennifer Collin angekündigt, sie werde im Wahlkampf mit „etwas verrückten Ideen“ aufwarten. Eine davon stellte sie jetzt vor: ein holländisches Viertel für Oranienburg. Bei ihren Gesprächen mit Oranienburgern sei das Wohnen in der Stadt ein großes Thema gewesen. „Wenn Oranienburg wächst und wir sowieso bauen müssen, warum nicht so etwas?“

Schließlich hatte niemand mehr Einfluss auf die Stadtentwicklung Oranienburgs als die Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien. „Ihr verdankt die Stadt ihren Namen, ihr Wahrzeichen und ihre Mitte – das älteste Barockschloss Brandenburgs.“ Über ihre Idee möchte Jennifer Collin mit den Oranienburgern diskutieren. Und wo könnte man sich mehr Anregungen holen, als in Holland selbst. Deshalb lädt die SPD-Kandidatin Oranienburger Bürger zu einer Projektfahrt ins niederländische Enschede ein. Und zwar für den 4. und 5. März. Mindestens fünf Plätze sind für interessierte Oranienburger reserviert. Und wenn mehr Interesse besteht, wird ein größerer Bus geordert.

„Der soziale Wohnungsbau und das Mehrgenerationenwohnen kommen schließlich aus Holland“, sagt Jennifer Collin. „Die Niederländer sind sehr kreativ, was die Stadtentwicklung angeht.“ Und Enschede sei eine Stadt mit vielen verschiedenen Stadtteilen. Einer davon ist Roombeek, das im Jahr 2000 nach der Explosion einer Feuerwerksfabrik komplett abbrannte. Nur ein Jahr später begann der Wiederaufbau, „und zwar mit großer Bürgerbeteiligung.“ Wie so etwas läuft, wollen sich die Oranienburger bei ihrem Besuch erzählen lassen. Es wird Stadtführungen und Gespräche mit Stadtratmitgliedern und einer Architekturexpertin geben. Und Flächen für ein Viertel gebe es in Oranienburg. Vielleicht müsse man Investoren ansprechen oder über andere Modelle nachdenken. Collin stellt sich ein durchmischtes Viertel mit Mehrgenerationenhäusern, Kita und altersgerechtem Wohnraum vor. „Eben auch etwas für den kleinen Geldbeutel.“ Ein fertiges Konzept hat sie nicht, das soll sich gemeinsam mit den Oranienburgern entwickeln.

Wer Jennifer Collin auf der Fahrt begleiten möchte, sollte sich bis zum 1. März anmelden.

Anmeldungen unter E-Mail: info@jennifercollin.de oder per Telefon: 03301/3 97 88 59. Ein Unkostenbeitrag von 80 Euro ist zu leisten.

Von Andrea Kathert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg