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Oberhavel Ein Leben für die Fotografie
Lokales Oberhavel Ein Leben für die Fotografie
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10:05 18.07.2016
Photoartist Sascha Funke fotografiert am liebsten Menschen. Quelle: Gawande
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Leegebruch

Als Sascha Funke sich als Photoartist in Leegebruch selbstständig machte, war er mit gerade 18 Jahren der jüngste Unternehmer Brandenburgs, denn schon während der Prüfungszeit hatte er sich mit einem Photostudio in Leegebruch niedergelassen. Seitdem sind acht Jahre vergangen. „Der Bonus Jüngster zu sein, war schön, hat sich aber verwachsen. Die Freude an der Selbstständigkeit aber ist geblieben.“

Sechs-Tage Arbeitswoche

Eine sechs-Tage-Arbeitswoche, davon viele Aufträge zu Festen und Hochzeiten an Wochenenden, ist der Preis, den der engagierte Unternehmer für die Selbstständigkeit zahlt. Für Privatleben bleibt da wenig Zeit. Nur sonntags hat er frei. Manchmal. „Den Tag braucht man zur Erholung, aber bei Veranstaltungen oder in der Weihnachtszeit wird es mit dem freien Tag schwer.“

Kaufhalle in Fotostudio umgebaut

Ist der sympathische, junge Mann nicht gerade für Fotoaufnahmen deutschlandweit unterwegs oder organisiert für seine Agentur ein Event, ist er seit 2014 in seinem neuen Fotostudio in der ehemaligen Kaufhalle in Leegebruch anzutreffen. Vor zwei Jahren hat Funke das 700 Quadratmeter große Gebäude gekauft und dafür seinen Laden im Eichenhof aufgegeben. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten, haben dort auch ein Nagelstudio, eine Kosmetikerin, eine Hausverwaltung sowie der Carneval Club Leegebruch (CCL) eine Heimat gefunden. „Der Umbau war eine Hausnummer, und wäre ohne die Unterstützung von Familie und Freunden nicht möglich gewesen“, weiß Funke die Hilfe dankbar zu schätzen.
Funke ist mit Leegebruch verwachsen.

Urgroßvater Funke gründete einst die Messerschmiede

Sein Urgroßvater Alfred Funke war einer der 16 Gründer der Messerschmiede. Sein Großvater arbeitete ebenfalls dort. Seine Großeltern und Eltern waren jeweils Prinzenpaar des CCL. Daher war es für den 26-Jährigen auch eine Selbstverständlichkeit zu helfen, als der Club auf der Suche nach Vereinsräumen war. Und er sagte auch nicht nein, als für den Weihnachtsmarkt, sonst vom Handels- und Gewerbeverein (HGBV) organisiert, ein Nachfolger gesucht wurde. „Ich hatte schon vor vier Jahren ein neues Konzept, aber jetzt war die Übergabe doch sehr kurzfristig. Alle Gelder der Gemeinde waren vergeben.“ Doch Sascha Funke wäre nicht er selbst, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte. „Anders als in der Eventagentur, muss man hier aus nichts viel machen.“ Rund um die alte Kaufhalle soll der Markt nun stattfinden. „Dafür muss keine Hauptstraße gesperrt werden. Kompakt, gemütlich und handwerklich. Weihnachtlicher eben.“ Sponsoren werden gesucht.

Funke ist neuer Organisator des Leegebrucher Weihnachtsmarktes

Funke wird auch das meistern. Sein Beruf mache ihm Spaß, verrät der Fotograf strahlend. „Es ist abwechslungsreich, habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“ Er hat seine eigene Stilrichtung entwickelt. Die Bilder tragen seine persönliche Handschrift, bei der der Mensch immer im Vordergrund steht. Authentisch, nicht verstellt. „Schön wären nur mehr Aufträge im Ausland.“ Die Zukunft liegt vor ihm.

Von Ulrike Gawande

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