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Oberhavel Ein Raum für Flüchtlinge und Hennigsdorfer
Lokales Oberhavel Ein Raum für Flüchtlinge und Hennigsdorfer
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16:35 12.04.2016
Ein Ideenworkshop zeigte, dass die Flüchtlinge viele Wünsche haben. Quelle: Gawande
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Hennigsdorf

Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Errichtung eines Begegnungszentrums für Geflüchtete und Einheimische auf dem Gelände des Jugendfreizeitzentrums Konradsberg in Hennigsdorf soll nun der zweite Schritt vollzogen werden. Für die Instandsetzung des rund 130 Quadratmeter großen ehemaligen Werkstattraumes wird Fachpersonal wie Maler gesucht, das die Arbeiten ehrenamtlich unterstützen könnte. Zu tun sind vor allem Renovierung, Kücheneinbau, Malerarbeiten und Trockenbau. „Vorstellbar wären auch kleinere Handwerksbetriebe, die sich mit fachlichem Knowhow oder Sachspenden wie Fliesen oder Farbe in unser Projekt einbringen wollen“, erklärt JFFZ-Leiter Alexander Piskorz.

Mit dabei sind auf jeden Fall zehn junge Flüchtlinge als Helfer sowie zwei Dolmetscher. Gerne können sich auch Bürger aus dem Gemeinwesen melden, die mit anpacken wollen. „Wir sind für jede Form von Hilfsangeboten dankbar“, so Piskorz. Eine Ideensammlung mit Flüchtlingen am Wochenende in dem Raum hatte viele Wünsche ergeben, vom Internetcafé über eine Tischtennisplatte und einen Billardtisch bis zu einer Spielecke für Kinder. Am wichtigsten war den Flüchtlingen, dass der Raum zu einem Treffpunkt wird, an dem sie mit Deutschen zusammenkommen können, um die Sprache zu lernen. Finanziert werden solle der Umbau mit Geldern aus der Förderrichtline zur Integration von Menschen mit Fluchterfahrung, Sponsoren und Spenden.

Helfer, die beim Bau des Raumes anpacken möchten, können sich an Alexander Piskorz wenden, erreichbar ist er telefonisch unter 03302/ 22 41 63 oder per E-Mail an apiskorz@purggmbh.de.

Von MAZonline

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