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Oberhavel Ein Song für Oranienburg
Lokales Oberhavel Ein Song für Oranienburg
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06:10 13.05.2016
Ob Mützen, Stumbling Jay, Stampede oder PlekWek. Stefan Wiesjahn (Mitte) hat die Musiker zur gemeinsamen CD zusammengebracht. Quelle: Foto: Gawande
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Oranienburg

„Kiek an, was wir hier eigentlich alles für tolle Musiker in der Region haben“, dachte sich Stefan Wiesjahn aus Birkenwerder und machte sich auf, dem Oranienburger Musikerstammtisch einen Besuch abzustatten. Sein Ziel: Nach dem erfolgreichen CD-Projekt 2013 „Vier aus Oberhavel“, nun erneut eine CD mit Bands aus dem Landkreis zu produzieren. Diesmal mit zehn Gruppen. „Eine gute Stunde geballte Oberhavel-Musik.“

Pünktlich zum 800 Stadtjubiläum von Oranienburg soll der Sampler, der die musikalische Vielfalt des Landkreises darstellen soll, auf den Markt kommen. Wiesjahn: „Ich will die Musik in großer Stückzahl verbreiten.“ Die Musiker waren begeistert, Sponsoren wurden gefunden. 1000 CDs gepresst. Der Verkauf soll zur Festwoche Im Juni in Oranienburg starten. Frank Steinmüller von der Band „Projekt Mützen“ gefällt besonders, dass es eine private Initiative ist. „Großes Lob dafür.“

Jede am Projekt beteiligte Band steuerte ein bis zwei Songs zur CD bei. Einzige Bedingung war, dass die Stücke selbstgeschrieben sein mussten. So gruben „Die Zivilisatoren“ aus Oranienburg ihren Sommersong aus, der zwar vor zehn Jahren komponiert, aber noch nie veröffentlicht worden war. „Songs sind eben wie ein guter Wein“, lachen die Musiker.

Andere Bands wie die Stout Scouts oder Projekt Mützen, sonst eher für ihre Covermusik bekannt, griffen erstmals in die Kompositionskiste. „Eigentlich war alles schon irgendwie da, wir haben nur noch ein bisschen gebastelt“, verrät Mützen-Musiker Steinmüller. Herausgekommen ist der Song „Abstellgleis“ im rockig-poppigen Mützensound. Auch die Oranienburger Party-Cover-Band Stampede erinnerte sich an eigene in deutsch geschriebene Songs, und steuerte den Song „Freisein“ bei.

„Das Projekt war eine gute Gelegenheit, Bands kennenzulernen, die man sonst nie trifft oder neue Facetten an alt bekannten zu entdecken“, begeistert sich Adrian Lienig, Gitarrist bei Stumbling Jay and the Fabulous aus Hennigsdorf. „Das Gruppengefühl wurde gestärkt.“

Höhepunkt von „Lokal Rock 2016“, deren musikalische Bandbreite von Blues, Irish Folk, Pop bis zu Rock reicht, ist der gemeinsam eingespielte Oranienburg-Song. Geschrieben von PlekWek-Musiker Daniel Wiesjahn, ist das Lied musikalisch ein rockiger Mix aus PlekWek- und Zivilisatoren-Sound. Sprachlich eine Hommage an die Stadt. „Wir haben in die drei Minuten alles reingepackt, was ging“, beschreibt Wiesjahn den Text. Angelehnt an Billy Joels „We Didn’t Start the Fire“ ist das Stück eine pure Aneinanderreihung Oranienburger Sehenswürdigkeiten, Institutionen und Personen. „Der Refrain bringt es auf den Punkt: Oranienburg“, so Claudia Behrends von Goodbye Gravitiy, die beim Oranienburg-Song mitgesungen hat.

„All das war und ist – die Stadt, die anders ist. Oranienburg“ Nun auch mit CD und eigenem Song.

Von Ulrike Gawande

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