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Ein Zentrum für alle Hennigsdorfer

Sanierung von Klubgelände Ein Zentrum für alle Hennigsdorfer

Für rund 2,5 Millionen Euro könnte das Jugendförder- und Freizeitzentrum Konradsberg (JFFZ) demnächst umgebaut werden. Dann würde das Areal Beschäftigungsmöglichkeiten für alle Generationen bieten. Allerdings bräuchte die Stadtverwaltung für das Bauvorhaben dringend Fördermittel.

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Das Klubgelände könnte künftig Anlaufpunkt für alle Generationen werden.

Quelle: Foto: Privat

Hennigsdorf. Durch unzählige Klassen ist Hennigsdorfs Jugendkoordinatorin Jennifer Burczyk getingelt. Sie wollte von Schülern wissen, wie sie zum Jugendfreizeitzentrum Konradsberg stehen. Das Ergebnis: „Der Jugendklub ist ihnen zu angestaubt, sie wollen ihn moderner und schicker.“ 2,5 Millionen Euro würde ein Umbau des 3500 Quadratmeter großen Geländes kosten. Geld, das die Stadt bei der schwierigen Haushaltslage kaum selbst aufbringen kann. Deshalb bewirbt sich die Verwaltung – mit Zustimmung der Stadtverordneten – beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Mit 100 Millionen Euro will der Bund Projekte für soziale Integration in der Kommunen fördern. Das trifft auf die Umbaupläne zu, schließlich soll der Konradsberg nach der Sanierung nicht mehr nur für Jugendliche, sondern für alle Hennigsdorfer ein Anlaufpunkt werden. Dafür sollen zwei Multifunktionsräume sorgen, die von allen genutzt werden könnten. „Hier könnte zum Beispiel Herzsport gemacht werden, ein Babykrabbelkurs stattfinden oder Flüchtlinge könnten sich außerhalb der Unterkunft treffen“, so Burczyk. Auch eine große Küche soll es geben, in der Hennigsdorfer zusammenkommen. Nebenan in der Werkstatt sollen Bürger tüfteln können, vom Vogelhäuschen bis zur Fahrradreparatur. Hinter dem linken Gebäude des JFFZ könnte außerdem ein Bauspielplatz entstehen, auf dem sich alle Generationen treffen könnten. Das Tonstudio neben dem Bandhaus soll modernere Technik erhalten. „Hier könnte man etwa Hörspiele oder ein Bürgerradio aufnehmen“, sagt Jennifer Burczyk.

Der Jugendklub selbst soll saniert werden und eine moderne Ausstattung bekommen. Zudem braucht das Haus eine neue Dämmung, die Heizkosten sind gerade im Winter enorm. Im Innenhof des Zentrums könnte zudem ein „Käfig“ für Fußball oder Basketball entstehen, genau eine Feuerstelle und eine Open-Air-Bühne, auf der Konzerte und Schauspiele stattfinden. „Wir hoffen, dass wir die Fördermittel für das Projekt bekommen“, sagt Jennifer Burczyk. Sollte das nicht klappen, könnte das Geld alternativ auch aus EU-Mitteln kommen. Denn auch beim Stadt-Umland-Wettbewerb, an dem Hennigsdorf mit Velten und Oberkrämer teilnimmt, ist die Sanierung des Konradsberges Teil der Bewerbung.

Von Marco Paetzel

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