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Oberhavel Ein attraktiver Wirtschaftsstandort
Lokales Oberhavel Ein attraktiver Wirtschaftsstandort
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13:50 18.08.2014
Vertreter der IHK und der Gemeindevertretung beim Rundgang über die Gewerbeschau. Quelle: Ulrike Gawande
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Birkenwerder

Zum ersten Mal hatte der Handel- und Gewerbetreff (HGT) aus Birkenwerder am Sonnabend anlässlich des jährlich seit 1996 stattfindenden Rathausfestes zu einer Gewerbeschau geladen. 40 der etwa 80 Gewerbetreibenden waren dem Aufruf gefolgt und präsentierten sich bei wechselndem Wetter interessierten Besuchern. Darunter auch Peter Heydenbluth, Präsidiumsmitglied der Potsdamer Industrie- und Handelskammer (IHK), sowie die Vertreter der im Mai neu gewählten Gemeindevertretung. Auch wenn es nicht direkt angesprochen wurde, nach der Suspendierung des Bürgermeisters Nobert Hagen versucht man, den Imageschaden für den Ort gering zu halten.

Deutlich wurde, Birkenwerder ist mit seiner Lage direkt an der Autobahn und der Nähe zu Berlin ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Die Bandbreite reicht vom Ein-Mann-Unternehmen, wie der Tauchschule „Dive and Sports Nekton“ von Michael Fleck, über Burkhard Fromm, dessen Fuhrbetrieb mit heute 40 Mitarbeitern seit 1861 in Birkenwerder ansässig ist, bis zur Firma Gegenbauer, deren Holding bundesweit 15000 Mitarbeiter im Bereich des Facility Managements beschäftigt. Die logistischen Vorteile von Birkenwerder schätzt man auch bei La Pasteria, einer Nudelfabrik, die für Großkunden wie Rewe, Galeria Kaufhof oder die Gastronomie frische Pasta produziert. Obwohl die Firma schon seit 2012 vor Ort ist, war sie für manchem Besucher unbekannt, und so freute man sich über die kulinarische Neuentdeckung.

„Wir fühlen uns wohl in Birkenwerder“, lautet die eindeutige Standortanalyse von Artur Gruszka, Mitarbeiter der Postbank. Auch Marita Bauer, die sich im Bereich des Nordic Walkings vor einem Jahr selbstständig gemacht hat, blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Es entwickelt sich.“ Sie bietet Laufgruppen – scherzhaft als Stockenten bezeichnet – , aber auch Reisen an. Auf Kuren und Gesundheitsreisen hat sich Christine Mühlberg von der „KurMühle“ spezialisiert und kommt zur Buchungsberatung sogar ins Haus. „Reisen werden immer individueller“, kann auch Jenny Bieber von Panda-Reisen bestätigen. Deshalb schickt sie ihre Mitarbeiterinnen stets zu Fortbildungszwecken in die Ferne, um anschließend die Kunden adäquat beraten, und sich der Konkurrenz des Internet stellen zu können.

Einige Unternehmen, darunter mehrere kleine, haben erst vor kurzem den Start in die Selbstständigkeit gewagt, andere sind schon lange in Birkenwerder ansässig. So wie seit 1958 die Orthopädie-Schuhtechnik, wo man sich bis heute maßgeschneiderte Schuhe anfertigen lassen kann. „Man muss nicht krank sein, sondern wir arbeiten auch für gesunde Füße“, so Stefan Heidrich, der in seinem Laden auch ein kleines Schuhmachermuseum hat.

Von Ulrike Gawande

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