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Oberhavel Ein bisschen mehr als Wasser, Sand und Sonne
Lokales Oberhavel Ein bisschen mehr als Wasser, Sand und Sonne
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17:38 07.02.2018
Ihren großen Auftritt hat die neue Matschanlage am Lehnitzsee auf Oranienburger Seite sicher in kommenden Sommertagen. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Die öffentlichen Badestellen an Lehnitz- und Grabowsee sind an sommerlich heißen Tagen begehrt. Hunderte tummeln sich dann am Ufer und genießen Wasser, Wiese und Aussicht. Vielmehr haben die Strände allerdings den Gästen auch nicht zu bieten – am Lehnitzsee auf Oranienburger Seite neben der Gaststätte „Lubea“, am „Weißen Strand“ in Lehnitz und am Grabowsee.

Das soll sich Schritt für Schritt ändern, erste Veränderungen sind schon sichtbar. An der Badestelle Lehnitzsee in Oranienburg steht zum Beispiel seit dem Spätherbst eine neue Wassermatschanlage aus Edelstahl für Kinder, Kostenpunkt: knapp 18 000 Euro. Auch eine kleine Kletteranlage für die Jüngsten ist aufgestellt werden. Insgesamt sind 21 neue Papierkörbe vor Jahresende an allen drei Badestellen der Stadt platziert worden. Sie werden montags, mittwochs und freitags während der Badesaison entleert. Häufiger sei das vom vorhandenen Personal des Stadthofes allerdings nicht zu stemmen.

Was 2018 und in den kommenden Jahren an den Badestellen geplant ist und was das kostet, fasst eine Mitteilungsvorlage zusammen, die derzeit auf der Tagesordnung der Fachausschüsse und Ortsbeiräten steht und diskutiert wird. Wohl wichtigstes Projekt in diesem Jahr: die Ufer der Badestellen zu entkrauten, damit sie nicht weiter zuwachsen. 15 000 Euro sind dafür im Etat der Stadt eingeplant. Passieren soll es erst im Oktober. Zudem sollen Uferteilbereiche auf beiden Seiten des Lehnitzsees etwas abgeflacht werden, damit Badende besser ins Wasser gelangen. Das erfordert Genehmigungen der Unteren Naturschutzbehörde. Deshalb werde das erst im Herbst passieren, so Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhard.

Für und Wider von festen Feuerstellen an den Badestränden sind noch nicht endgültig abgewogen, so der Tiefbauamtsleiter. Feuerwehr und Forst haben Bedenken angemeldet. Ebenso ist bei der Anlage eines Hundebadestrandes noch nicht das letzte Wort gesprochen. Grundsätzlich dürfen Hund und Herrchen im Lehnitzsee natürlich baden, aber nicht an den öffentlichen Stellen. Wenn dort ein Hundestrand gewünscht ist, eingerichtet und ausgeschildert werden soll, müsste zuvor die Satzung für die städtischen Badestellen entsprechend geändert werden.

Da 2018 erstmals Geld aus dem „Bürgerhaushalt“ zur Verfügung steht und das Projekt eines Aktiv-Parks die meisten Stimmen bekam, soll in diesem Jahr die vorhandene Freizeitfläche an der Mainzer Straße mit Outdoor-Geräten für 15 000 Euro komplettiert werden.

Für 2019 sind schon jetzt 10 000 Euro im städtischen Etat für den Bau eines Beachvolleyballfeldes in der Nachbarschaft eingeplant. Zwei Jahre später dann soll der Bau einer Kletteranlage mit Schaukel und Rutsche sowie eine Slackline-Anlage für Summa Summarum 20 000 Euro erfolgen.

Am „Weißen Strand“ in Lehnitz sind im Spätherbst 2017 sieben neue Bänke und am Grabowsee vier aufgestellt worden.

Am Grabowsee sollen in diesem Jahr zwei weitere hinzu kommen.

Und solch einen schönen Sandbagger, den es bereits am Lehnitzsee auf Oranienburger Seite gibt, soll am Weißen Strand 2019 aufgestellt werden.

Von Heike Bergt

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