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Ein kleiner Sieg nach der Demo

Radwege an der B 273 Ein kleiner Sieg nach der Demo

Vor zwei Wochen waren es mehr als 400 Teilnehmer, die dafür in die Pedalen traten, dass an der B 273 von Wensickendorf nach Wandlitz ein Radweg entstehen muss. Seit zwölf Jahren bringen die Nachbarn aus den Kreisen Oberhavel und Barnim diesen Wunsch immer wieder vor. Bisher wurden sie stets vertröstet. Nun gibt es wenigstens schon mal ein Signal und einen Termin.

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Die Radler wollen sicher entlang der B 273 fahren können.

Quelle: Helmut Schneider

Wensickendorf. Es gibt Neuigkeiten zum Radweg zwischen Wensickendorf und Wandlitz. Baubeginn soll nun das Frühjahr 2018 sein. Doch die Freude von Wensickendorfs Ortsvorsteher Heinz Ließke ist gedämpft. „Na ja, es ist immerhin schon Land in Sicht“, sieht er die positive Seite der Nachricht. Aber es sei eben schade, dass der Baubeginn nicht ein Jahr früher passiert, so wie es die Teilnehmer der Demo vor zwei Wochen gefordert hatten. Am 28. Mai waren mehr als 400 Radler von Wensickendorf die 5,3 Kilometer lange Strecke nach Stolzenhagen gefahren, um auf die Gefahren auf der B 273 aufmerksam zu machen und die Landesregierung unter Druck zu setzen. Seit zwölf Jahren wird um diesen Radweg gekämpft.„Aber erst mal haben wir jetzt eine Terminzusage, die relativ verbindlich ist“, sagt Ließke. Soweit sei man noch nie gewesen. „Jetzt können wir nur hoffen, dass die Zusagen auch eingehalten werden.“

Es sind nur fünf Kilometer vom Wensickendorfer Bahnhof bis in den Nachbarort Stolzenhagen

Es sind nur fünf Kilometer vom Wensickendorfer Bahnhof bis in den Nachbarort Stolzenhagen. Doch diese Strecke auf der B 273 zu radeln, ist kreuzgefährlich. Außer beid er Demo vor zwei Wochen.

Quelle: Schneider

Die Nachricht vom Baubeginn 2018 hatte Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann bei der Infrastrukturministerin Kathrin Schneider in Erfahrung gebracht. „Für die Bewohner von Wensickendorf und Wandlitz dauert es schon viel zu lange“, räumte Lüttmann ein. Aber laut Ministerium befände sich die Maßnahme im anvisierten Zeitplan. Der Planfeststellungsbeschluss werde im dritten Quartal 2016 erfolgen und danach werde mit der Ausführungsplanung begonnen. Die wird sich mit allen erforderlichen Ausschreibungen bis in das Jahr 2017 hineinziehen. Das Ministerium hält es nicht für sinnvoll, mit dem Bau im Winter 2017 zu starten. Deshalb soll der Baubeginn im Frühjahr 2018 erfolgen. „Weitere Verzögerungen darf es nicht geben, dafür werde ich mich einsetzen“, versprach Lüttmann.

Auch Gerrit Große, die für die Linken im Landtag sitzt, hat die Aussagen des Infrastrukturministeriums so vernommen. „Damit gibt es nun eine Zeitschiene für den lange versprochenen und gebrauchten Radweg“, freut sie sich. Bis zur Umsetzung will sie das Verfahren weiterhin verfolgen.

Von Andrea Kathert

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