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Oberhavel Ein letztes Mal nach Kaliningrad
Lokales Oberhavel Ein letztes Mal nach Kaliningrad
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19:11 29.08.2017
Gerhard Steger hat all die Sachen, die den Weg nach Kaliningrad und in die benachbarten Orte finden, zum Abtransport vorbereitet. Quelle: Stefan Blumberg
Neuholland

Zum 30. Mal setzt sich der Hilfstransport aus Oberhavel am Freitag ins ehemalige Ostpreußen in Bewegung. Acht Frauen und Männer werden mit im Transporter sitzen. Für den Neuholländer Gerhard Steger ist es die 29. Tour in das Kaliningrader Gebiet. „Wir fahren alle in einem Fahrzeug, in dem auch die ganzen Dinge, die wir mitnehmen, untergebracht sind“, sagt er. Sechs mit Hygieneartikeln vollgepackte Rucksäcke, fünf Badmintonspiele, Gehstöcke, Kosmetik, Puppen, Spiele, Babytragetaschen, Süßigkeiten, Rollator, Bekleidung, Zahnpasta. All diese Dinge sind in den vergangenen Wochen zusammengetragen worden. „Wir hatten wieder viele Spender. Für mich besonders sind die Gaben der Adler-Apotheke Liebenwalde und Schleusenapotheke Sachsenhausen. Sie spendeten Tempos, Pflaster, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel.“ Auch die Verkehrswacht, Dekra und die Exin-Oberschule Zehdenick beteiligten sich an der aktuellen Spendenaktion. Finanzielle Unterstützung wird es für jede der sechs Einrichtungen geben, die die OHV-Abordnung besucht. Darunter ist auch die Summe, die für die beiden Transporter aufgewendet wird, die im kommenden Jahr die Kaliningrader – die Musiker Mladuschka – nach Oberhavel bringen. Es sind durchweg Kinder- und Jugendeinrichtungen, denen die Dinge zugute kommen. „Ich bedanke mich bei allen sehr herzlich“, so der Neuholländer. Vier Nächte verbringen Gerhard Steger, Bodo Klein, Roland Klein, Aik Hampel, Dirk Well, Bärbel Oehmke, Edeltraud Spiering und Antje Jusepeitis im Kaliningrader Hotel Moskau, zwei Nächte in einem Naturschutzzentrum im Großen Moosbruch.

Es ist einer der längeren Aufenthalte der Deutschen in der Kaliningrader Region. Viele Jahre lang dauerte die etwa 650 Kilometer lange Tour vier bis sechs Tage. Diesmal sind es sieben. Für Gerhard Steger wird es das letzte Mal sein, dass er in einem Hilfstransport sitzt. „Ich weiß, das habe ich schon so oft gesagt. Es wird mir wohl keiner mehr glauben. Aber es ist wirklich so“, so der 79-Jährige. Dass er privat noch einmal in seine frühere Heimat nach Ostpreußen fährt, schließt er nicht aus, aber nicht mehr mit dem Hilfstransport. „Ich möchte jetzt einen Abschluss finden.“

Von Stefan Blumberg

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