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Ein neuer Tatra für die Feuerwehr

Mittel gegen Waldbrandgefahr Ein neuer Tatra für die Feuerwehr

Der Löschzug in Schildow hat ein neues Tatra-Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt. Das Besondere: Mit einer zulässigen Gesamtmasse von 26 Tonnen und 442 PS fasst sein Wassertank 9000 Liter. Damit ist der geländegängige Tatra 815/7 speziell für Waldbrände geeignet, sagt Löschzugführer und Gerätewart Gunnar Prütz.

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Das neue Tanklöschfahrzeug in Schildow.

Quelle: Privat

Schildow. Nach Pfingsten wurde es geliefert, am 31. März zugelassen, seit dieser Woche ist es bei der Leitstelle einsatzbereit gemeldet: das neue Tatra-Tanklöschfahrzeug des Löschzuges in Schildow. Das Besondere: Mit einer zulässigen Gesamtmasse von 26 Tonnen und 442 PS fasst sein Wassertank 9000 Liter – bei einer Pumpleistung von 3000 Litern pro Minute. Damit ist der geländegängige Tatra 815/7 speziell für Waldbrände geeignet, sagt Löschzugführer und Gerätewart Gunnar Prütz. Zusätzlich könne das allradgetriebene Fahrzeug mit V8-Motor zum Beispiel bei Fahrzeugbränden auf der Autobahn besonders viel Wasser bereitstellen. 15 Leute habe er inzwischen für den Tatra ausgebildet. Die Fahr- und Bedieneigenschaften seien hervorragend. Damit umzugehen, sei „keine schwarze Kunst“. Die offizielle Übergabe ist für kommenden Mittwoch geplant.

Das neue Tatra-Tanklöschfahrzeug beim Übungseinsatz

Das neue Tatra-Tanklöschfahrzeug beim Übungseinsatz.

Quelle: privat

Das neue Fahrzeug ersetzt ein ähnlich bestücktes Tatra-Tanklöschfahrzeug TLF 32/8000/800, das die Gemeinde im März meistbietend verkauft hatte. Das beste Angebot von gut 20.000 Euro hatte eine Privatfirma aus dem Vogtland gemacht. Der Textilfabrikant aus Markneukirchen jedoch verschenkte das bestens gepflegte und erhaltene Liebhaberstück an die Stadt Mukatschewo in der Ukraine, wo er eine Produktionsstätte betreibt. Seit seiner Erstzulassung im Oktober 1985 hatte das Fahrzeug gerade einmal 27 300 Kilometer zurückgelegt und war 1995 erneuert worden. Eine Überprüfung von Fahrgestell, Aufbau und Technik blieb ohne erkennbare Mängel. Damit konnte das Fahrzeug von den ukrainischen Kameraden ohne Umstände in den Dienst gestellt werden. Um das zu erleichtern, hatten zwei Schildower die Überführung vom vergangenen Donnerstag bis Montag begleitet und die neuen Nutzer vor Ort eingewiesen.

Sieht aus wie neu

Sieht aus wie neu: Das alte Fahrzeug macht euch eine gute Figur.

Quelle: privat

Von Helge Treichel

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