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Ein sicherer Weg in die Ortsmitte

Investition in Wensickendorf Ein sicherer Weg in die Ortsmitte

Wenn Schulkinder, Kita-Knirpse und Senioren aus der Siedlung Rahmer See zum Bahnhof oder in die Ortsmitte wollen, steht ihnen nun ein Gehweg zur Verfügung. Bisher mussten sie einen Trampelpfad oder die B 273 benutzen. Das war ein gefährliches Unterfangen. Die Stadt Oranienburg sorgte dafür, dass die Wensickendorfer sicherer an ihr Ziel kommen.

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Großer Bahnhof: Ortsvorsteher Heinz Ließke (vorne) ist mit dem Gehweg zufrieden.

Quelle: Foto: ENRICO KUGLER

Wensickendorf. Ein kleines Jahresabschlussgeschenk bekamen die Wensickendorfer am Dienstag „überreicht“. Der Gehweg entlang der Wandlitzer Chaussee ist fertig. Vom Lindenweg aus kommen nun die Bewohner der Siedlung Rahmer See wesentlich sicherer bis zum Bahnhof und weiter in die Ortsmitte. Das ist für die Schulkinder und die Knirpse, die in den Kindergarten wollen, ganz wichtig. „Aber auch die Senioren beklagen den zunehmenden Verkehr auf der Bundesstraße“, sagt Ortsvorsteher Heinz Ließke. Denn bisher blieb den Radfahrern nur übrig, die stark frequentierte B 273 zu nutzen. „Wir sind zufrieden und der Ortsbeirat freut sich, dass die Stadt in Vorleistung gegangen ist“, meint Heinz Ließke.

Baustadtrat Frank Oltersdorf (l) im Gespräch mit Ortsvorsteher Heinz Ließke

Baustadtrat Frank Oltersdorf (l.) im Gespräch mit Ortsvorsteher Heinz Ließke.

Quelle: ENRICO KUGLER

Denn eigentlich wäre für den Bau das Land zuständig, das schon seit 2011 einen Radweg nach Wandlitz plant. Doch die Stadt Oranienburg wollte nicht mehr länger auf diesen Radweg warten und investierte rund 70 000 Euro in den jetzt fertiggestellten Abschnitt. Entlang des gepflasterten und behindertengerechten Weges wurden drei Straßenlaternen mit LED-Leuchten errichtet. Sie sorgen nun auch für die nötige Ausleuchtung gerade im Winter. Entlang des Entwässerungsgrabens, der parallel zu den Bahnschienen verläuft, wurde ein Sicherheitsgeländer angebracht. Regeneinläufe wurden gebaut und bis hinter den Lindenweg verrohrt, wo das wasser versickert.

Der Bordstein des behindertengerechten Gehweges ist abgesenkt, Regeneinläufe sorgen für die Entwässerung der Fahrbahn

Der Bordstein des behindertengerechten Gehweges ist abgesenkt, Regeneinläufe sorgen für die Entwässerung der Fahrbahn.

Quelle: ENRICO KUGLER

Zunächst wird der Weg als Gehweg ausgeschildert. Sollte endlich der 5,3 Kilometer lange Radweg ins benachbarte Stolzenhagen (Kreis Barnim) entstehen, erfolgt die Ausweisung als kombinierter Geh- und Radweg.

Wie ernst es die Wensickendorfer und die Stolzenhagener mit der Forderung nach einem Radweg meinen, machten sie Anfang November deutlich, als die Bürgerinitiative (BI) „ Pro Radweg“ gegründet wurde. Am Dienstagabend tagte die BI, um ein Schreiben an die Infrastrukturministerin zu besprechen.

Der erste Abschnitt ist fertig

Entlang der Wandlitzer Chaussee (B 273) hat die Stadt Oranienburg einen 100 Meter langen, behindertengerechten Gehweg vom Bahnübergang bis zum Lindenweg gebaut.

Baubeginn war der 9. September diesen Jahres. Der Gehwegbau mit drei Straßenlaternen und Regenentwässerung kostet rund 70 000 Euro.

Seit mehreren Jahren plant das Land, einen Radweg entlang der B 273 von Wensickendorf bis in den Wandlitzer Ortsteil Stolzenhagen (Kreis Barnim) zu bauen.

Da sich die Realisierung des Projektes mindestens bis 2017/2018 hinzieht, ist die Stadt Oranienburg in Vorleistung gegangen.

Von Andrea Kathert

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