Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Ein starkes Trio für Oberhavel
Lokales Oberhavel Ein starkes Trio für Oberhavel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:17 26.11.2015
Die Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, Ines Hübner und Andreas Schulz (v.l.) und TV-Moderator Gerald Meyer. Quelle: Foto: Marco Paetzel
Anzeige
Oranienburg

„Nichts macht so sexy wie Erfolg“, sagte Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten seien als Wachstumskern für die Brandenburger Landesregierung zum verlässlichen Partner geworden, das helfe auch bei der Vergabe von Fördermitteln. „Das Land weiß immer, die Drei packen das“, so Laesicke. Er stand gestern mit den Amtskollegen Andreas Schulz aus Hennigsdorf und Ines Hübner aus Velten auf der Bühne im Oranienwerk, gefeiert wurde der zehnte Geburtstag des Regionalen Wachstumskerns Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK OHV).

Die Region ist seit 2005 einer von 15 Entwicklungsschwerpunkten im Land – Branchen sollen nach dem Motto „Stärken stärken“gefördert und die nötige Infrastruktur ausgebaut werden. Beispiele sind der Abriss und die Sanierung der Alt-Walzwerksflächen in Hennigsdorf, die Gestaltung Bahnhofsumfeldes in Velten, ein Klimaschutzmanagement oder die gemeinsame Vermarktung der Region durch ein gezieltes Standortmanagement. „Wir stimmen uns inzwischen zu allen wichtigen Fragen der Standortentwicklung ab und treiben gemeinsam neue Projekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes voran“, so Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner. Auch Unternehmen profitieren: Fast die Hälfte der Investitionsmittel aus dem Wachstumsprogramm des Wirtschaftsministeriums für kleine Unternehmen gingen in den vergangenen drei Jahren an Unternehmen in den Wachstumskernen von Perleberg bis Spremberg. „Diese Wachstumskerne sind heute der Eckpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolges in Brandenburg“, so Karin Lange, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium. Der Wachstumskern in Oberhavel sei bei Beschäftigungszahlen und Bevölkerungsentwicklung unter den Top-3 im Land.

Es gibt allerdings noch viel zu tun. „Das größte Defizit ist die fehlende S-Bahn-Anbindung in Velten, aber auch die Radwegevernetzung zwischen den Städten ist wichtig“, so Laesicke. Zudem seien viele Straßen in einem verheerenden Zustand. Eine Chance sehen die Bürgermeister in der Zuwanderung. „Das ist eine Chance für unsere Unternehmen, das sehen sie auch selbst so“, sagte Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner.

Außerdem soll der Wachstumskern als Marke bekannter werden. Vertreter des Hennigsdorfer Glückwunschkartenverlages Kurt Eulzer Druck und des Veltener Speditionsunternehmens Hagemann-Logistic erklärten sich gestern bereit, als Markenbotschafter für den Wachstumskern aufzutreten. Für Hagemann-Chef Wolfgang Ringleb sei das selbstverständlich. Das Unternehmen, seit über 20 Jahren in Velten, sei zufrieden. Die Kommunikation mit der Verwaltung sei gut, die Verkehrsanbindung ebenso. „Ich freue mich, dass wir den Markennamen in die Welt tragen können.“ Jeden Tag schicke Hagemann 1000 Paletten in die Welt, darauf könne in Zukunft das RWK-Logo stehen.

Von Marco Paetzel

Oberhavel Oberhavel: Polizeibericht vom 23. November - Tempo 190 statt 100

Auf der Autobahn zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck kontrollierte die Polizei das nächtliche Tempolimit für den Lärmschutz. 100 Sachen sind erlaubt, aber daran hielt sich kaum jemand. Fast 900 Autofahrer waren zu schnell. Ein Audi aus Dahme-Spreewald schoss sogar mit Tempo 190 vorbei – und sorgte noch für eine Überraschung.

23.11.2015
Oberhavel Volle Betten und Kassen - Der Tourismus in Oranienburg boomt

Die Zusammenarbeit von Tourismusverein Oranienburg und Umland und der städtischen Tourismus und Kultur GmbH (TKO) trägt Früchte. Beide sprachen am Montag von einer äußerst erfreulichen Saison 2015.

26.11.2015
Oberhavel Hohenbrucherin bei Wahl zur Bundeschefin der Grünen - Sonja Karas überrascht über Wahlergebnis

Damit hat sie selbst nicht gerechnet: Bei der Wahl zur Bundeschefin der Grünen in Halle/Saale trat Sonja Karas aus Hohenbruch gegen Amtsinhaberin Simone Peters an. Karas bekam 18 Prozent der Stimmen. „Ein grandioses Ergebnis“, findet sie. Wie es jetzt weiter gehen soll, will sie noch überlegen.

23.11.2015
Anzeige