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Ein tolles Pflaster

Martin-Luther-Straße freigegeben Ein tolles Pflaster

Nach siebenmonatiger Bauzeit ist sie gestern offiziell freigegeben worden: die Martin-Luther-Straße in Oranienburg. Und sie hat ein ganz neues Antlitz bekommen. Vorbei die Zeit der Holperpiste und eine neue Baumgeneration wächst zu einer Allee heran.

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Die offizielle Freigabe gestern Vormittag,

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Die Mädchen und Jungen der Kita „Stadtmusikanten“ in der Martin-Luther-Straße in Oranienburg hatten das Baugeschehen der letzten Monate vor ihrer Tür offenbar genauestens beobachtet. Denn in ihrem Lied zur feierlichen Eröffnung der neu gebauten Straße ging es gestern um die Arbeit der Bauleute ebenso wie deren tolle Bautechnik und, dass „ständig Rohre rein und raus kamen“.

Mitte April dieses Jahres hatte der Ausbau der Straße begonnen. Und weil man eben niemandem Gas, Wasser und Strom einfach mal so für Tage abklemmen kann, sondern alte und neue Leitungen parallel herausgenommen beziehungsweis neuverlegt werden musste, betrug die Bauzeit eben rund sieben Monate, so der Bürgermeister. Nun ist die Holperstrecke auf 425 Metern Länge verschwunden, stattdessen Asphalt aufgebracht und die Straße hat ein völlig verändertes Gesicht: „Die Kinder und die Anwohner werden sich sicher über die neuen Gehwege freuen, es gibt nun Kurzzeitparkplätze vor der Kita“, beschrieb Hans-Joachim Laesicke. 27 Grundstückszufahrten wurden angelegt, und an Stelle der überalterten Bäume wurde eine junge Allee angelegt. Die 62 Hainbuchen sind erst in den letzten 14 Tagen gesetzt worden, der Rasensamen dazwischen ist auch ausgebracht. Entlang der neue Straße gibt es kein Parkverbot. Abgestellte Autos sorgen dafür, dass auf dem neuen Pflaster nicht gerast, sondern hoffentlich angemessen gefahren werde, so Laesicke.

Der Straßenneubau schlug mit Summa Summarum 601 000 Euro zu Buche und war ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Stadtwerken und Entwässerungsbetrieb EBO, das mit der Suche nach Bomben begonnen hatte. Auch waren Messungen nach radioaktiv belasteten Verdachtsflächen baubegleitend erfolgt. Nach dem Bauende werden nach der städtischen Satzung nun Anliegerbeiträge erhoben. 

Hans-Joachim Laesicke bedankte sich bei den Mitarbeitern von Strabag und dem Ingenieurbüro Börjes aus Oranienburg für die Zusammenarbeit. Dann gab es einen zünftigen Glühwein auf die fertige Straße.

Von Heike Bergt

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