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Oberhavel Ein zweites Leben für Bäume
Lokales Oberhavel Ein zweites Leben für Bäume
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16:27 24.08.2017
Die Holzskulpturen von Kittelmann sind zwischen Schlossparkportal und Schlossparkteich zu finden Quelle: TFoto: TKO
Oranienburg

Bereits seit der Schlossparknacht sind im Oranienburger Schlosspark die Holzskulpturen des Michendorfer Künstlers Hans Ulrich Kittelmann kostenlos zu sehen. Und finden seither großen Anklang bei den Besuchern. So großen Anklang, dass entschieden wurde, die Ausstellung um sechs Wochen bis zum 24. September zu verlängern. Parkbesucher zahlen nur den regulären Parkeintritt, um Kittelmanns Kunstwerke auf der Freifläche zwischen Schlossparkportal und Schlossparkteich bestaunen zu können.

Der 66-jährige studierte Chemiker Kittelmann, der seit zehn Jahren in Wilhelmshorst ein Atelier hat, erweckt mit seiner Kunst Holz zum Leben. Er verschafft den Bäumen quasi einen „zweiten Auftritt“, wie er es selbst einmal beschrieben hat. Denn das Material für seine weithin sichtbaren Skulpturen stammt vom „Baumfriedhof“. Er bearbeitet die Bäume, die gefällt werden mussten, weil sie krank oder tot waren.

Hans Ulrich Kittelmann hat eben eine Leidenschaft für Holz. Aber auch wenn er aus dem Naturmaterial einzigartige Kunstwerke schafft, ist er der Überzeugung, dass „die Natur der eigentliche Künstler ist“. Er sehe sich selbst eher als „Entdecker oder Sichtbarmacher der Kunst, die die Natur im Holz geschaffen hat“. Er sei eben, der Botschafter der Holzwuchses, so Kittelmann, für den „Bäume Heiligtümer sind“.

Von Ulrike Gawande

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