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Oberhavel Eine Aula als Mittelpunkt im Schulalltag
Lokales Oberhavel Eine Aula als Mittelpunkt im Schulalltag
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02:18 20.04.2018
Grundsteinlegung: Jens Petzi, Manuela Brüssow, Ludger Weskamp und Karsten-Peter Schröder (v. l.). Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Kaiserwetter am Dienstagmittag bei der feierlichen Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Torhorstschule an der Walther-Bothe-Straße. „An solchen Tagen macht es besonderen Spaß, Landrat zu sein“, freute sich Bauherr Ludger Weskamp. Ein 17-Millionen-Euro-Projekt, das der Kreis ohne Förderung finanziert. Bis zum 10. Oktober soll zunächst der Rohbau fertig sein, der jetzt auf die frisch gegossenen Fundamente gestellt wird.

„Es ist schon ein bisschen traurig, dass mein früheres Klassenzimmer und unser Pausenhof verschwunden sind, aber alle freuen sich auf Neues am Standort“, sagte Schülersprecher Philipp Schulz aus der 12b. Gerade die Schüler Sek II sind ja wegen des Erweiterungsbaus ausquartiert und bereiten sich im dafür sanierten und als Schule ausgebauten Gebäude auf dem Ex-Kasernengelände in Lehnitz aufs Abi vor.

Schulleiterin Manuela Brüssow erinnerte daran, dass das Bauvorhaben schon mit Landrat Karl-Heinz Schröter und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke 2012 besprochen, damals der Trägerwechsel von Stadt an Landkreis besiegelt wurde und „nun die beiden Nachfolger den Staffelstab aufgenommen haben und wir heute Grundsteinlegung feiern können.“

Sie lobte ausdrücklich den architektonischen Vorschlag von Jens Petzi aus Oranienburg, der sie von Anfang an begeistert habe. Der Anbau wird nicht nur 20 neue Klassenräume, 60 bis 70 Quadratmeter groß, bieten, auch Raum für eine Bibliothek, Aufenthaltsräume, Schülercafeteria und eine Aula, die nicht nur für Feste dient, sondern „ein offener Raum zum Lernen, ein Mittelpunkt im Schüleralltag darstellt“, so der Architekt. Konstruktionsteile blieben sichtbar, die gläserne Fassade wird bedruckt. Schule im modernen Stil.

Eröffnung ist zum Schuljahresbeginn 2020/21. Die Fachkabinette verbleiben im Altbau, der ebenfalls saniert wird. 2019 sollen bereits die Außenanlagen Gestalt annehmen und der Campus mit einer neuen Sporthalle 2022 komplett sein. „Bauen bei laufendem Betrieb mit 700 Schülern, das geht nur mit Akzeptanz. Ich danke Lehrern, Eltern und Schülern“, so Landrat Weskamp.

Von Heike Bergt

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