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Oberhavel Eine Freundschaft in Bildern
Lokales Oberhavel Eine Freundschaft in Bildern
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16:27 16.02.2017
Hajo Eckert (M.) im Gespräch mit Besuchern und dem Bürgermeister (r.). Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

666 Kilometer liegen zwischen Oranienburg und seiner Partnerstadt Vught. Der Leegebrucher Fotograf und Journalist Hajo Eckert hat mit seinen beeindruckenden Fotos dafür gesorgt, dass die Stadt in den Niederlanden näher gerückt, vertrauter ist. Seit Donnerstagnachmittag ist im Flur der Verwaltung im Schloss eine Exposition zur Städtepartnerschaft zu sehen, die Eckert von Beginn an fotografisch begleitet hat. „Aus reiner Neugier auf die Stadt“, wie er gestern begründete.

Hajo Eckert, Jahrgang 1945, der viele Jahre für die Berliner Morgenpost und Die Welt berichtet hat und das vor allem aus Oberhavel und Oranienburg, hielt bereits die Besiegelung der Städtepartnerschaft im Orangesaal des Oranienburger Schlosses im Jahr 2000 zwischen Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und dem damaligen Vughter Bürgermeister Jan de Groot fest. Er zeigt zudem Fotos des Rathauses, das Marktreiben im Vught, das Palais Het Loo bei Apeldoorn, aber auch übervolle Fahrradständer – wie am Oranienburger Bahnhof. Die beiden Städte verbindet zum einen die niederländischen Wurzeln Louise Henriettes von Nassau-Oranien, zum anderem ein dunkles Kapitel. Aus dem Kamp Vught wurden in der NS-Zeit jüdische Menschen ins KZ nach Sachsenhausen deportiert.

„Die Ausstellung ist das Bekenntnis eines Oranienburger Patrioten“, sagte Bürgermeister Laesicke am Donnerstag. Alle Fotos sind in den vergangenen 17 Jahren entstanden, das aktuellste zeigt einen Auftritt der Sänger des Chores „Cantare“ aus Vught anlässlich der 800-Jahrfeier von Oranienburg im Sommer letzten Jahres. In diesem Jahre reisen Sachsenhausener Sänger in die Partnerstadt. „Ich habe noch nie eine so lebendige Partnerschaft erlebt. Das wollte ich unbedingt zeigen und Lust darauf machen, einmal die Gartenstadt Vught zu erkunden“, so Hajo Eckert.

Die Ausstellung ist wochentags von 9 bis 17 Uhr zu sehen.

Von Heike Bergt

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