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Eine Hauptrolle für Oberhavel

Oberhavel Eine Hauptrolle für Oberhavel

Ob Krimi, Thriller oder Roman – immer mehr regionale Autoren wählen sich als Schauplatz für ihre Bücher den Brandenburger Landkreis im Norden aus. Im Rahmen der MAZ-Tipp-Reihe werden drei Bücher vorgestellt.

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Büchertipp: „Operation Romulus“ von Carsten Zehm, „Brand(t)Helfer“ von Harald Hillebrand und „Nora und die Novemberrosen“ von Tanja Krätschmar. Quelle: Ulrike Gawande

Oberhavel. Mich faszinieren Bücher. Statt einer Tapete würde ich am liebsten die Wände meiner Wohnung mit Büchern schmücken. In Büchern kann man in eine andere Welt eintauchen und geistig auf Reisen gehen. Wenn es dann auch noch Bücher sind, die an Orten spielen, die man selber kennt, ist das Lesevergnügen perfekt. So gibt es mittlerweile mehrere Autoren aus der Region, in deren Werken Oberhavel sogar ein wenig die Hauptrolle übernehmen darf.

Wer es geheimnisvoll mag, der sollte einen der Krimis von Harald Hillebrand versuchen. Der 59-jährige ehemalige Kriminalist lebt seit 1998 in Oberhavel, wo er heute als Verwaltungsbeamter in Gransee tätig ist. Nebenbei betreibt er mit Frau Martina im Kulturgarten Kraatz das „Café & Bücherei“, wo auch er Lesungen seiner Werke anbietet. Seine mittlerweile fünf Oberhavel-Krimis rund um Sonderermittler Hagen Brandt erinnern nicht selten an aktuelle Vorkommnisse. Während in „Brand(t) helfer“ eine Brandserie Polizei und Feuerwehr in Atem hält, sorgt in „Flucht“ ein Mord im Meseberger Dorfkrug für Aufregung. Mehr Lokalkolorit und Spannung gleichzeitig sind kaum möglich.

Ein völlig anderes Genre bedient der Oranienburger Berufsschullehrer Carsten Zehm in seinem neusten Buch „Operation Romulus. Das Geheimnis der verschwundenen Nazi-Elite“. Auf knapp 500 Seiten geht es in dem Thriller um den deutsch-norwegischen Flieger und Spion der Allliierten Johann Göbbs am Ende des Zweiten Weltkrieges. Der erste Teil des Buches spielt in den Heinkel-Werken in Oranienburg und Leegebruch. Nervenkitzel garantiert. Wem das zu viel ist, sei Tanja Krätschmars „Nora und die Novemberrosen“ empfohlen: Ein Roman über eine verlassene Gärtnerei im Löwenberger Land, deren Schönheit und geheimnisvolle Vergangenheit von einer vom Schicksal gebeutelten Berliner Freundesrunde entdeckt werden. Absolut lesenswert!

Von Ulrike Gawande

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