Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Eine Komposition für den Takeda-Chef
Lokales Oberhavel Eine Komposition für den Takeda-Chef
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:20 26.03.2018
Hans- Joachim Kaatz (3.v.l.) wird eingerahmt. Rechts neben ihm Staatssekretär Hendrik Fischer. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

„Lebenswerk“ ist das Stück überschrieben, das Wolfgang Rönfeldt anlässlich des Ruhestands des Takeda-Senior-Direktors Hans-Joachim Kaatz (MAZ berichtete) komponiert hat. Am Freitag wurde es zur offiziellen Verabschiedung von Kaatz im Takeda-Saal in Oranienburg von der Neuen Philharmonie aus Berlin unter Leitung von Andreas Schulz uraufgeführt.

Choralthema wie eine Lebenslinie

Vor fünf Jahren habe er den Auftrag für die Komposition des zehn Minuten langen Stückes erhalten, verrät Rönfeldt. „Es ist von allem ein bisschen, vor allem aber klassisch.“ Wie eine Lebenslinie ziehe sich ein Choralthema durch das Stück, das immer wieder variiert werde. „Man hat mir Kaatz als Philanthrop und als geschätzten Chef beschrieben“, so der Komponist. Es war ein würdiges Abschiedsgeschenk für einen Mann, der 44 Jahre lang am Standort Oranienburg gearbeitet hatte und maßgeblich zur Entwicklung beigetragen hatte.

Dank vom Staatssekretär

„Hans-Joachim Kaatz hat eine unschätzbar wichtige und erfolgreiche Arbeit für unser Pharmawerk und für die Stadt Oranienburg geleistet“, sagte Hans Christian Meyer, Leiter des europäischen Takeda-Produktionsnetzwerkes. Wer sonst habe es geschafft, sowohl Angela Merkel, als auch Ministerpräsident Woidke nach Oranienburg einzuladen, erklärte auch Staatssekretär Hendrik Fischer, der Wirtschaftsminister Albrecht Gerber bei der Feierstunde vertrat. „Es ist die vornehmste Aufgabe eines Staatssekretärs, den Minister zu vertreten und bei solchen Terminen tut man das gerne“, sorgte Fischer für Gelächter. Er dankte im Namen der Landesregierung, dass sich Kaatz stets mit viel Leidenschaft für die Wirtschaft in Brandenburg eingesetzt habe.

Ein Weinstock als Geschenk

Auch neben seinem Job, ob bei der Unterstützung des Innovationspreises oder bei den Unternehmergesprächen, wo er Kaatz vor zehn Jahren kennengelernt habe. „Ich war als Nichttechniker total beeindruckt von dem Werk“, erinnerte sich Fischer an einen Standortrundgang. Außerdem habe Kaatz immer eine positive Botschaft im Gepäck gehabt und sei vor keiner Herausforderung zurückgeschreckt. Als Abschiedsgeschenk überreichte der Staatssekretär Kaatz eine Patenschaft für einen Weinstock am Schloss Sanssouci.

Von Ulrike Gawande

Während der Afrikatage lernten Hennigsdorfer Diesterwegschüler in dieser Woche etwas über Kultur, Geschichte und die wirtschaftliche Situation des Schwarzen Kontinents. Dafür waren die Mitglieder der Initiative „Black and White“ an die Schule gekommen. Auch ein buntes Zeichen gegen Rassismus setzten die Schüler.

26.03.2018

Zu seinem Hobby, dem Fußball, kommt der Veltener Christopher Gordjy kaum noch. Anfang des Jahres ist er als Stadtverordneter für Paul Niepalla nachgerückt. Er will vor allem erreichen, dass die Veltener Jugend besser über Politik informiert wird. Für die Zukunft der Ofenstadt findet er ein weiteres Thema besonders spannend.

26.03.2018

Endrik Valentin hat sich einen großen Wunsch erfüllt. Er fährt zur See. Im August hat er seine Ausbildung zum Schiffsmechaniker angetreten und bereits die halbe Welt gesehen. Jetzt ist sein Seesack schon wieder gepackt. Am Sonnabend geht’s auf die Reise nach Südamerika.

26.03.2018