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Eine Million Euro für Jugendförderprojekt

Jobförderung für junge Leute in Oberhavel Eine Million Euro für Jugendförderprojekt

Das Projekt „Einstieg Oberhavel“ des Vereins zur Jugendförderung des DGB erhält vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Union für die kommenden vier Jahre 1,03 Millionen Euro. Es kümmert sich um Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden.

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Das Projekt „Einstieg Oberhavel" soll bessere Jobchancen für Jugendliche bieten,

Quelle: dpa

Oberhavel. Jugendliche in der Region bekommen eine bessere Hilfe bei der Jobsuche. Das Projekt „Einstieg Oberhavel“ des Vereins zur Jugendförderung des DGB erhält dafür vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Union für die kommenden vier Jahre 1,03 Millionen Euro.

„Das Projekt richtet sich an junge Leute mit schwieriger Schulbiografie und an die, die schon einen Knack im Leben erlebt haben“, sagte Projektleiterin Martina Panke am Dienstag. Es geht um junge Leute bis 35 Jahre, darunter auch Flüchtlinge oder Asylbewerber, denen der Zugang zu Arbeit oder Ausbildung erschwert ist. Dies könne durch Langzeitarbeitslosigkeit, schlechte Bildung oder Migrationshintergrund der Fall sein. „Jeder verdient eine zweite Chance“, so die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (SPD).

Der Hauptstandort für das Projekt wird beim Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Zehdenick angesiedelt sein. Dort können Jugendliche ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren. Es soll gemeinsam überlegt werden, wie es danach weitergehen könnte: Was können sie, was wollen sie? „Gerade im Norden von Oberhavel besteht oft die Gefahr, dass die Jugendlichen verloren gehen, dass keine Institution da ist, bei denen die berufliche Integration klappt“, so Martina Panke.

Das Problem, dass die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss oder aus problematischen Verhältnissen größer werde und dass sie schwerer zu vermitteln sind, habe sich in den vergangenen Jahren vergrößert. „Andererseits haben wir immer mehr offene Lehrstellen“, sagt Martina Panke. „Es gibt viele Jugendliche, die sich ihren Job aussuchen können und andere, die schwer was finden. Die Kluft ist größer geworden.“

Sie hofft, in den kommenden vier Jahren Bündnispartner in der Wirtschaft zu finden. Mit der Rewe-Group und den Ruppiner Kliniken habe man bereits gute Erfahrungen gesammelt. „Das sind Branchen, die auch um Nachwuchs kämpfen müssen.“

Dass das Projekt nun Fördermittel in Höhe von mehr als einer Million Euro erhält, erscheint erst mal viel. „Davon müssen wir drei bis vier Stellen finanzieren, und viel Geld wird für Fahrten und Veranstaltungen draufgehen“, so Martina Panke. „Die Förderung ist toll, aber es ist nicht so viel wie es klingt.“

Von Robert Tiesler

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