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Eine Stadt voll Musik

Hennigsdorf feiert zum dritten Mal die „Fête de la Musique“ Eine Stadt voll Musik

Hunderte Menschen flanierten am Sonntag durch Hennigsdorf und genossen auf drei Bühnen Konzerte von fünfzehn regionalen Musikgruppen und Solokünstlern. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Auf dem Hof der alten Feuerwache erklangen traditionell die etwas leiseren Töne.

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Der Hennigsdorfer Liedermacher Armin Knorr singt aus seinem Leben. 15 Gruppen und Solisten traten gestern auf.

Quelle: Ulrike Gawande

Hennigsdorf. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei, wenn in Hennigsdorf regionale Musiker aller Stilrichtungen zum Sommeranfang bei der „Fête de la Musique“ die Bühnen erobern. Bereits zum dritten Mal fand dieses internationale Musikfestival, das seinen Ursprung 1982 in Frankreich hat, und mittlerweile in über 540 Städten weltweit organisiert wird, in Hennigsdorf statt und verwandelte den Ort in eine Stadt voller Musik.

Insgesamt präsentierten sich 15 Gruppen und Solisten. Bei angenehmem Wetter flanierten mehrere hundert Menschen zwischen den drei Bühnen hin und her.

Dabei ist traditionell der Hof der alten Feuerwache Treffpunkt der leiseren Töne. Hier sind Swing, Jazz und Folk zuhause. Die Atmosphäre ist gelöst und bei einem Glas Wein oder Bier lauscht das Publikum, welche künstlerische Perlen in Hennigsdorf zu finden sind. Wie das „Duo Unbeschwert“, das mit dem ESC-Song „Calm after the storm“ die Zuhörer begeistert. Sängerin Birgit Russev ist Horterzieherin und so sitzen viele ihrer Schützlinge aus der „Antonband“, die das Fest auf dem Rathausplatz am Sonntagnachmittag eröffnet hatte, in der ersten Reihe, während sie mit ihrem Duo-Partner und dem Oldie „Teach your children“ von Graham Nash das Publikum verzaubert.

Duo Unbeschwert im Hof der alten Feuerwache

Duo Unbeschwert im Hof der alten Feuerwache

Quelle: Ulrike Gawande

„Das Festival ist eine tolle Sache, ich bin seit Anfang an dabei“, erklärt die Hennigsdorferin Elke Scharke, die stets fasziniert, dass Menschen von nebenan, ohne große Show, Musik machen.

So wie Armin Knorr, der auf dem Rathausplatz die Zuhörer mit selbst geschriebenen Liedern erfreut: „Manche Texte sind auch von meiner Frau.“ Der Lehrer aus Hennigsdorf erzählt als Liedermacher aus seinem Leben und verrät dabei das Geheimnis, weshalb er bei allen Frauen beliebt ist: Es ist die Glatze. Schon als Schüler hat Knorr Musik gemacht, stand mit seiner Heavy-Metall-Band auf der Bühne, bevor der Sport wichtiger wurde. Heute tritt er wieder regelmäßig auf: Einmal im Jahr mit eigenen Songs zur Fête de la Musique in Hennigsdorf. „Just for Fun“, so Knorr, der am Lagerfeuer auch gerne mal Schlager spielt. Ihm gefällt, dass für jeden Musikfan bei der Fête etwas dabei ist: Coversongs wie„People are people“ von Depeche Mode als heiße E-Gitarren-Numme von „Nitro Chicken“,

Nitro Chicken rocken mit Coversongs der Achtziger den Postplatz

Nitro Chicken rocken mit Coversongs der Achtziger den Postplatz

Quelle: Ulrike Gawande

die den Postplatz rocken oder der legendäre „Pink Panther“, cool dargeboten von der Jazzband der Hennigsdorfer Musikschule.

Die Jazzband der Hennigsdorfer Musikschule spielt auf dem Rathausplatz

Die Jazzband der Hennigsdorfer Musikschule spielt auf dem Rathausplatz.

Quelle: Ulrike Gawande

Gefällt es einem nicht, geht man weiter zur nächsten Bühne. Und all das traditionell bei freiem Eintritt.

Von Ulrike Gawande

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