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Eine Torte für die Kurfürstin

Familientag zur 800 Jahr-Feier in Oranienburg Eine Torte für die Kurfürstin

Der Sonntag des Festwochenendes gehörte den Familien. Im Schlosspark konnten sie es sich gemütlich machen beim Kinderfest, beim Bühnenprogramm oder bei den vielen Vorführungen der Vereine. Die ersten Gewitterwolken entleert sich am späten Nachmittag über dem Park.

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Mit einer selbst gebackenen Torte gratulierte der Kurbrandenburgische Marineverein der Kurfürstin und der Stadt zum Geburtstag.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Mehr als 50 Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden, Organisationen und Sportgemeinschaften stellten sich am Sonntagnachmittag den Besuchern im Schlosspark vor. Wer als Neubürger vielleicht die richtige Adresse für seine Freizeitgestaltung oder für sein soziales Engagement suchte, wurde mit Sicherheit fündig.

Nach der Eröffnung des „Schauplatzes Oranienburg“ vor der Bühne des Dreiseithofes ging es im Zelt des Kurbrandenburgischen Marinevereins am turbulentesten zu. Eingeladen waren der Kurfürst nebst Gattin. „Wir präsentieren heute was ganz Besonders“, rief Vereinschef Danilo Wiszowaty in sein Mikro. „Eine Torte für die Kurfürstin!“ Das riesige Gebilde aus Butter und Sahne zeigt die Staatsyacht „Sehnsucht“, wie sie auf blauen Gewässern schippert. Nicht etwa ein Bäcker hatte die Torte kreiert, sondern Vereinsmitglied Isabell Kollhoff, die einen großen Applaus bekam, bevor Louise ihres Amtes waltete und die Torte an ihr Fußvolk verteilte.

 Der Sonntag im Schlosspark gehörte den Familien

Der Sonntag im Schlosspark gehörte den Familien. Wer konnte, suchte sich ein Schattenplätzchen.

Quelle: Robert Roeske

Wer sich rechtzeitig ein Plätzchen im Schatten im Schlosspark gesichert hatte, konnte entspannt den Vorführungen der Vereine folgen. Die Damen von „Drums Alive“ bekamen beim Trommeln Schweißausbrüche. Fast unbeeindruckt von der Hitze zeigten die Jüngsten des Judo-Clubs „Samura“, was sie schon gelernt haben. 380 Vereinsmitglieder, vor allem Kinder und Jugendliche, trainieren seit 1990 bei Samura.

 Sie zeigten das Einmaleins des Judosports

Sie zeigten das Einmaleins des Judosports. Die Jüngsten von „Samura“.

Quelle: Robert Roeske

Schön im Schatten ihres Zeltes warben Dirk Hartung und Richard Bergmann für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). „Wir wollen Kinder in den Lernort Wald holen“, sagte Hartung. Die Schutzgemeinschaft unterstütze Lehrer und Pädagogen. „Sie können zum Grenzturm nach Hohen Neuendorf ins Grüne Klassenzimmer kommen.“ Dort können die Kinder unter verschiedenen Themenmodulen auswählen und so den Wald kennenlernen.

 So ließ es sich am besten aushalten

So ließ es sich am besten aushalten.

Quelle: Robert Roeske

Bei den schweißtreibenden Temperaturen stand den Kindern aber erst mal der Sinn nach einer Abkühlung in der Wasserlandschaft, dort hielt man es am besten aus. Das fand auch das Kurfürstenpaar, die in ihren dicken Gewändern Höchstleistungen vollbrachten. Nach dem offiziellen Akt taten sie es den Kindern nach. Mit gerafftem Rock und hochgekrempelten Hosen stiegen Louise und ihr Gatte wenig majestätisch ins Wasser. „Oh, das war aber eine gute Idee“, seufzte Vivienne Netzeband.

 Auch das Kurfürstenpaar brauchte eine Abkühlung

Auch das Kurfürstenpaar brauchte eine Abkühlung.

Quelle: Robert Roeske

Von Andrea Kathert

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