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Eine Treppe nach Berlin

Glienicke/Nordbahn Eine Treppe nach Berlin

Der Hasenspung verbindet Glienicke/Nordbahn wieder mit Berlin-Frohnau. Der 75 Meter lange Weg ist jetzt nach dreimonatiger Bauzeit eingeweiht worden. Bis zum Mauerfall war er Teil der DDR-Grenzanlagen. Das Projekt zeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Berlin auf kommunaler Ebene funktionieren kann.

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Glienickes Bürgermeister Hans G. Oberlack (vorne rechts) und der Reinickendorfer Verwaltungschef Frank Balzer schnitten das symbolische Band zur Übergabe des neuen Weges durch.

Quelle: Foto: Gemeinde Glienicke/Nordbahn

Glienicke/Nordbahn. Seit Ende der 90er Jahre war der Ausbau des „Hasensprungs“ geplant. Jener Weg, der die Straßen Am Sandkrug in Glienicke/Nordbahn und Am Rosenanger in Berlin-Frohnau miteinander verbindet. Bis zum Fall der Mauer war er Teil der DDR-Grenzanlangen und befand sich danach bis zum Sommer dieses Jahres in Form eines Trampelpfades im Dornröschenschlaf.

„Ich freue mich, dass wir zum Abschluss dieses Projektes gekommen sind und die Verbindung zwischen Berlin und Glienicke in Betrieb nehmen können“, sagte Glienickes Bürgermeister Hans G. Oberlack. Er hob vor allem die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Bezirk Reinickendorf hervor. Auch Bezirksbürgermeister Frank Balzer lobte die berlin-brandenburgische Kooperation. Normalerweise würden alle Beteiligten warten, bis es länderübergreifende Regeln gebe.

In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass das Bezirksamt nur auf eigenem Grund und Boden investieren darf. Jedoch habe sich Reinickendorf beim Senat für das Projekt stark gemacht, da es gerade auch vielen Bürgern aus den nördlichen Ortsteilen Berlins zu Gute komme. So sparen die Menschen erhebliche Zeit ein, wenn sie zum Beispiel von Frohnau über den Hasensprung zur Bushaltestelle in der Burgfrauenstraße (Hermsdorf) wollen.

Der zirka 75 Meter lange Weg, der aufgrund des großen Höhenunterschiedes als Treppenanlage mit beidseitigem Geländer angeordnet wurde, liegt zu über 90 Prozent auf Glienicker Gebiet. Neben zwei Straßenleuchten lädt auch eine Sitzbank zum Verweilen ein. Im Herbst werden auf dem Areal noch fünf Bäume und mehrere Sträucher gepflanzt. Die Gesamtkosten für die Fertigstellung des Hasensprungs belaufen sich auf 84.000 Euro, wobei der Bezirk Berlin-Reinickendorf die Hälfte der Summe übernimmt. Die Bauarbeiten hatten am 6. Juni begonnen und waren am 30. August beendet worden.

Von MAZonline

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