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Einmarsch mit Gospel

Velten Einmarsch mit Gospel

Es war das erste Konzert des neuen Chores Voce libera Velten. Die Kirche war voll besetzt und die Zuhörer gespannt, was sich hinter dem Konzerttitel „Geist und Gospel“ verbergen würde. Es war eine gelungene Mischung aus Gospels und klassisch, geistlichen Chorstücken. Der Funke sprang über und das Publikum war begeistert.

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Die Mitglieder von Voce libera Velten und ihr Chorleiter.

Quelle: Foto: H. Schneider

Velten. In festlichem Schwarz gekleidet betraten am Samstagnachmittag die neun Damen und acht Herren des Chores „Voce libera Velten“ singend die St. Joseph Kirche. Mit dem Gospel „John Brown’s Body“ auf den Lippen bewegten sie sich wie bei einer Prozession zum Altar der voll besetzten Kirche. Die Anspannung war in ihren Gesichtern nicht zu übersehen -schließlich war es das erste Konzert des im Juli neu gegründeten Chores. Zwölf Mitglieder und Chorleiter Bernd Gawande hatten zuvor schon lange im „Freien Chor Velten“ zusammengearbeitet und bildeten so ein stabiles musikalisches Gerüst für den neuen Chor.


Dem Ambiente angemessen stand dieses Konzert unter dem Motto „Geist und Gospel“. So folgten nach dem beeindruckenden Einmarsch mit „My Lord what a morning“, „Somebody`s Knocking“ und „Go Down,Moses“ weitere Gospel. Ihre Vielseitigkeit bewiesen dann die Sänger mit dem Programmschwenk ins 16. Jahrhundert mit einem Madrigal von Palestrina, zwei Werken von Anton Bruckner und einem Choral von J. S. Bach. Diese schwierigen Sätze sang der Chor in Latein von der Empore herunter, begleitet vom Organisten Ralf Teichert, der mit einem gekonnten Solostück „Community“ glänzte. Der Chor war inzwischen wieder vor dem Altar postiert und sang „Der 100. Psalm“ von Mendelssohn Bartholdy. Mit „Jesu Ajali Awa“ und „Siyahamba“ erklangen christliche Songs aus Afrika in der jeweiligen Landessprache, um dann wieder mit Englisch zum Gospel zurückzukehren.

Bernd Gawande verlangt von seinen Sängern nicht nur die Meisterung von hohen musikalischen, sondern auch sprachlichen Schwierigkeiten. „Meine Leute wollen das auch so“, sagte er und zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Neustart seines Chores. Mit Applaus und dem Verlangen nach einer Zugabe, die natürlich gern gegeben wurde, verabschiedeten sich die Zuhörer von „Voce libera Velten“. Am 18. Dezember ist der Chor mit zwei Konzerten an der Rathausstraße zu hören.

Von Helmut Schneider

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