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Eins werden mit dem Team

Beetz Eins werden mit dem Team

Bei der 12. Auflage des Beetzer Drachenbootrennens auf dem Beetzer See duellierten sich 17 Drachenbootteams aus Berlin, Oranienburg, Velten sowie den Kremmener Ortsteilen. Die Zuschauer, die am Strand die Teams anfeuerten, genossen vor allem die Volksfeststimmung auf der Festwiese.

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Mit voller Power treibt die Trommlerin des Oranienburger Teams vom „Café Rendezvous“ schon beim Ablegen am Steg ihre Mannschaft an.

Beetz. Kesse Schnatterenten, Naturtalente, Karnevalskutter, Das Amt, Rum und Ähre, Schlossdrachen oder das Gymiboot. Die Namen der Drachenbootteams waren mindestens genauso kreativ, wie deren Fahrer beim 12. Beetzer Drachenbootrennen, das am Sonnabend mit Volksfestatmosphäre hunderte Besucher an den Beetzer See lockte und gute Laune verbreiteten.

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Das 12. Beetzer Drachenbootrennen lockte am Sonnabend hunderte Besucher an den Beetzer See, wo Volksfestatmosphäre herrschte.

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Während die einen entspannt auf der großen Festwiese ihr Bierchen zischten, die kleinen Festbesucher am Strand spielten oder auf dem Karussell eine Runde drehten, kämpften 17 Drachenbootteams um den Sieg. 250 Meter lang ist die Strecke, die die Teams aus dem Barnim, Berlin, Velten, Oranienburg sowie den Ortsteilen Kremmens zu absolvieren hatten. Und für die man rund eineinhalb Minuten braucht. Dreimal ging jedes Team an den Start. Immer zwei Boote gegeneinander. Welche entschied das Los.

So paddelte der Karnevalskutter mit Mitgliedern des Beetzer Karnevalsvereins gegen die Naturtalente, einem bunt zusammengewürfelten Team aus Sommerfelder Freunden. Seit Beginn gehören die Naturtalente zu den Teilnehmern. 2010 stand auch Dagmar Wörtzel erstmals am Ufer, um ihren Freund anzufeuern. Mittlerweile sitzt sie selber mit im Boot der Naturtalente. Dreimal hatten alle Teams die Chance in der Woche vor dem Rennen unter Anleitung des Veranstalters, dem Wassersportzentrum Oranienburg, von dem auch Boote und Steuermann gestellt werden, zu trainieren. Mittwoch habe dies bei strömendem Regen aber eher einem U-Boot-Training geglichen, verrät lachend eine Teilnehmerin des Frauenteams der Schnatterenten.

„Das Schwierigste ist, die richtige Sitzposition zu finden“, erklärt Wörtzel. Immer wieder hätten sie getestet, wer wo am besten zu platzieren sei, damit das schmale Boot perfekt ausbalanciert wird. „Beim Paddeln muss man mit dem Körper weit vorne sein.“ Dennis Falkenberg, der erstmals beim Team Black Pearl im Boot saß, fiel es nicht leicht. konstant gleichmäßig im Takt der Trommel zu paddeln. Dafür sei Konzentration nötig, bestätigt auch Niklas Falkowski aus Flatow. Er saß mit anderen Schülern im Gymiboot, dem Boot des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums. „Im Rennen muss man die Ruhe behalten.“ Mit dem Team eins werden, beschrieb es eine andere Starterin.

Zahlreiche Teilnehmer hatten Familie und Freunde mitgebracht, die vom Strand aus die Drachenboote anfeuerten. Doch anders als in Oranienburg, sind die Drachenboote beim Rennen weit entfernt, so dass viele Besucher vor allem das Drumherum mit Bratwurststand und Losbude zu schätzen wussten.

Von Ulrike Gawande

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